Politik will Stelle trotz der städtischen Finanznot zügig schaffen Manager für besseres Klima

Delmenhorst. Mit Nachdruck hat sich jetzt die Politik noch einmal für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers stark gemacht. In einer gemeinsamen Sitzung des Planungsausschusses und des Umweltausschusses haben beide Gremien bei Nein-Stimmen von Tamer Sert (FDP) und Peter Stemmler (UAD) auf den Weg gebracht, dass der Antreiber für den Klimaschutz in der Stadt direkt nach den Haushaltsberatungen eingestellt werden soll.
31.01.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Marco Julius

Mit Nachdruck hat sich jetzt die Politik noch einmal für die Einstellung eines Klimaschutzmanagers stark gemacht. In einer gemeinsamen Sitzung des Planungsausschusses und des Umweltausschusses haben beide Gremien bei Nein-Stimmen von Tamer Sert (FDP) und Peter Stemmler (UAD) auf den Weg gebracht, dass der Antreiber für den Klimaschutz in der Stadt direkt nach den Haushaltsberatungen eingestellt werden soll.

Die Fraktion der Grünen hatte den Antrag gestellt, den Klimaschutzmanager zum nächstmöglichen Zeitpunkt einzustellen, die SPD hatte den Antrag dann noch einmal weitergedreht, weil „der nächstmögliche Zeitpunkt“ zu schwammig sei, wie Detlef Roß ausführte.

Die Verwaltung hatte mit Blick auf die mehr als angespannte Haushaltslage und die Folgekosten der Einstellung empfohlen, dem Antrag aus finanziellen Gründen nicht zu folgen. Dem war auch Stemmler in der Argumentation gefolgt. „Dass wir den Klimaschutzmanager brauchen, darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber wir müssen jetzt sparen

, auch wenn es weh tut.“ Um Geld zu sparen, schlug Stemmler vor, ob nicht ein „Job-Sharing“ möglich wäre, etwa mit Ganderkesee, wo bereits ein Klimamanager installiert ist, der für die Ganter-Gemeinde und Dötlingen arbeitet. Fachbereichsleiter Fritz Brünjes begrüßte die Idee, hatte aber Zweifel, ob das möglich sei: „In Ganderkesee ist mit den Fördergeldern gerade alles fest eingezurrt.“

Über die Höhe der Fördermöglichkeit der Delmenhorster Stelle gab es im Ausschuss noch keine abschließende Klarheit. Ein Zuschuss in Höhe von 65 bis 95 Prozent der Kosten in den ersten drei Jahren sei möglich, hieß es dazu.

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