31-Jähriger führt an den vier Abenden 2015 durch das Programm / GGV hat Förderverein gegründet

Markus Weise zurück beim Büttenabend

Comedian Markus Weise moderiert die Büttenabende 2015. Der 31-Jährige wird nach 2008 zum zweiten Mal durch das Programm der Vier-Stunden-Show führen. Darüber hinaus wird ein neuer Förderverein die Arbeit der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine unterstützen, dessen Aufgabe es vor allem sein wird, Geld für die Ausstattung der Kinder- und Jugendgarden zu akquirieren.
06.12.2014, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Markus Weise zurück beim Büttenabend
Von Jochen Brünner
Markus Weise zurück beim Büttenabend

Bekennender Fan stark gemusterter Hemden: Markus Weise (links) wird in der Saison 2015 durch das Büttenabendprogramm führen. Gerrit Meyer vom Regieteam (rechts) lüftete gestern das Geheimnis um die Moderation.

Ingo Moellers

Comedian Markus Weise moderiert die Büttenabende 2015. Der 31-Jährige wird nach 2008 zum zweiten Mal durch das Programm der Vier-Stunden-Show führen. Darüber hinaus wird ein neuer Förderverein die Arbeit der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine unterstützen, dessen Aufgabe es vor allem sein wird, Geld für die Ausstattung der Kinder- und Jugendgarden zu akquirieren.

Einerseits ist er ein „alter Bekannter“, andererseits hat er sich in den vergangenen Jahren beim Ganderkeseer Fasching aber auch rar gemacht: Markus Weise moderiert die Büttenabende 2015. Das hat das Regieteam um Gerrit Meyer und Sina Kuhrke gestern bekannt gegeben. Weise wird nach 2008 zum zweiten Mal durch das Programm führen.

„2008 habe ich gesagt, dass ich nie wieder moderieren werde, weil man an vier Abenden viereinhalb Stunden durchgehend konzentriert sein muss“, sagte Weise gestern. Als Moderator stehe man vor der Aufgabe, 800 Leute im Saal zu bändigen. „Der Moderator beim Büttenabend ist wie das Essen bei einer Hochzeit: Damit steht und fällt das ganze Programm“, fand der 31-Jährige einen treffenden Vergleich.

Auch als Redner hatte sich Weise beim Fasching zuletzt zurückgezogen. 2009 stand er als „schwarzes Schaf der Garde“ auf der Bühne, 2010 stieg er als Biene Maja in die Bütt. Danach folgte eine beruflich bedingte vierjährige Pause: „Ich habe in Lingen eine Ausbildung zum Theaterpädagogen gemacht, und da war es mir zu riskant, ob ich es rechtzeitig zu den Büttenabenden nach Ganderkesee schaffen würde“, begründete Weise, der zudem auch noch beim Niederdeutschen Theater Delmenhorst und an anderen Bühnen aktiv ist, seine Pause. Im Duo mit Gerrit Meyer (und in diesem Jahr mit Doris Ostermann) hatte Weise aber noch das Umzugsgeschehen am Steinacker moderiert, zudem führte er beim Frühschoppen durch das Programm.

Nachdem die Regie in den vergangenen Jahren nicht immer Glück mit ihren Büttenabend-Moderatoren gehabt hatte, setzt das Regieteam damit jetzt wieder auf eine bewährte und verlässliche Kraft. „Der Bildungsauftrag wird nicht zu kurz kommen“, versprach Weise als gelernter Berufsschullehrer scherzhaft. Zuletzt hatten Peter Schöpski und vor ihm Faschings-Urgestein Klaus Meyer die Büttenabende moderiert.

Für morgen Nachmittag haben Regie und Moderator zum bewährten „Casting“ in die Turnhalle nach Immer geladen, wo sie sich ein Bild vom aktuellen Trainingsstand der Tanzgruppen machen werden. Die Gefahr, dass eine Tanzgruppe aus dem Programm fliegen wird, ist diesmal jedoch gering. Im Gegensatz zum Vorjahr, als der Andrang sehr groß war, hat sich die Zahl der antretenden Gruppen wieder reguliert, weil etwa die „Ladykracher“ ihre Faschings-Karriere beendet haben. Nach Auskunft von GGV-Sprecher Ralf Hüttemeyer beginnt der Vorverkauf für die Büttenabende am Sonnabend, 20. Dezember, um 9 Uhr im Kundencenter am Knick.

Unterdessen hat die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) in dieser Woche einen Förderverein gegründet, der sich vor allem um die Ausstattung der Kinder- und Jugendgarden kümmern soll. Der Vorstand um Uwe Saalfeld (Vorsitzender), Konstanze Kublank (Stellvertretende Vorsitzende), Schriftführerin Susanne Sperling und Kassenwartin Jessica Unger hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geld zu akquirieren, um etwa neue Uniformen anzuschaffen oder die Ausbildungskosten zu unterstützen. Der Jahresbeitrag steht noch nicht fest, soll sich aber im Rahmen zwischen 18 und 24 Euro bewegen. Wobei Spenden natürlich immer gern gesehen sind.

Die rote Kindergarde feiert 2015 bereits ihr 25-jähriges Jubiläum. „In den 25 Jahren waren 93 Kinder bei uns aktiv. Von den ersten Mitgliedern tanzen jetzt schon wieder die Kinder bei uns“, erzählten Anke Fleischer und Ute Tober, Trainerinnen der ersten Stunde. Der Zulauf sei in den vergangenen Jahren immer größer geworden, berichtete Fleischer: „Besonders schlimm war es im vergangenen Jahr, als wir alleine 25 Kinder nicht aufnehmen konnten.“

Und die Uniformen, in denen die rote Garde tanzt, seien inzwischen auch schon 15 Jahre alt, erklärten die Trainerinnen mit Blick auf den Förderverein.

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