Ripke lobt Zusammenarbeit zwischen Bremern und Niedersachsen Metropolregion sieht sich als Erfolgsmodell in Europa

Delmenhorst. Als Erfolgsmodell in Europa sieht sich die Metropolregion Bremen-Oldenburg. Das betonte der Vereinsvorsitzende, der Diepholzer Landrat Gerd Stötzel, während der Jahrespressekonferenz am Donnerstag in Delmenhorst.
12.02.2010, 05:51
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Von Helmuth Riewe

Delmenhorst. Als Erfolgsmodell in Europa sieht sich die Metropolregion Bremen-Oldenburg. Das betonte der Vereinsvorsitzende, der Diepholzer Landrat Gerd Stötzel, während der Jahrespressekonferenz gestern in Delmenhorst. Die 'Metropole Nordwest' sei geprägt durch den Mittelstand, der die Krise 2009 'außerordentlich robust' gemeistert habe, sagte der Vize-Vorsitzende der Metropolregion und Vorstandsvorsitzende der Bremer Landesbank Stephan-Andreas Kaulvers.

Die Metropolregion sehe eine ihrer wichtigen Aufgaben in der Vernetzung von Akteure aus verschiedenen Branchen. Der Erfolg des Metropolen-Gedankens im Nordwesten liege darin, dass man die Wirtschaft von Anfang mit ins Boot geholt habe. Gegenwärtig werde vor allem der Dialog in der Automobilindustrie und ihren 400 regionalen Zulieferbetrieben gefördert. Damit werde ein Modell aus der Ernährungswirtschaft übernommen, sagte Kaulvers.

Dass nicht alle Blütenträume reifen, stellte Bremens Umweltsenator Reinhard Loske dar. Zwar sei es gelungen, wichtige Modellvorhaben für den Klimaschutz und für Elektromobilität in den Nordwesten zu holen. Bei einem Programm zur Förderung der Offshore-Windenergie unter dem Motto 'Der Norden tankt aus der Nordsee' sei man bei der Vergabe von Bundesmitteln aber nicht zum Zuge gekommen.

Die Zusammenarbeit mit dem Land Bremen lobte der Staatssekretär im niedersächsischen Landwirtschaftministerium, Friedrich-Otto Ripke. Nicht Landesgrenzen zählten, sondern Leistung. Dem stimmte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Stade, Jörg Orlemann, zu. Es sei gelungen, die Wirtschaft für ein Zusammenwirken in der Region zu gewinnen. Zahlreiche Betriebe stellten für die Organisation nicht nur personelle sondern auch finanzielle Mittel zur Verfügung. Mit einem eigenen Fonds bietet die Metropolregion auch Anschubfinanzierungen für Verbundprojekte in der Region.

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