Ausschuss bringt Gebührenordnung für erneuerten Wohnmobilstellplatz auf den Weg Mit rollendem Wohnzimmer in den Klosterort

Hude. Hude, der zum Malen schöne Klosterort, wie es in der Eigenwerbung der Gemeinde heißt, setzt auch weiterhin auf sanften Tourismus. Ein Baustein dabei ist – wie berichtet – die Erneuerung des in die Jahre gekommenen und relativ schmucklosen Wohnmobilstellplatzes am Schützenplatz. Die hat der Rat bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. In einem Arbeitskreis hatten sich auch örtliche Wohnmobilisten engagiert. Jetzt legt der Ausschuss für Wirtschaft nach. Er hat Planungen für die künftige Gebührenordnung konkretisiert und auf den Weg gebracht. Das Votum fiel dabei einstimmig aus, der Verwaltungsausschuss und der Rat sind jetzt noch gefragt. Es darf aber als gesichert gelten, dass Wohnmobilisten, die künftig den Huder Stellplatz anfahren, wie folgt zur Kasse gebeten werden: Die Benutzung des Platzes kostet fünf Euro pro 24 Stunden. Zusätzlich fallen Kosten für Strom (50 Cent pro Kilowattstunde) sowie Wasser und Abwasser an (ein Euro pauschal). "Die Erhebung von fünf Euro erscheint im Vergleich mit anderen Stellplätzen ein marktgerechter Preis", sagt Fachbereichsleiter Uwe Schubert.
23.05.2013, 05:00
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Von Marco Julius

Hude. Hude, der zum Malen schöne Klosterort, wie es in der Eigenwerbung der Gemeinde heißt, setzt auch weiterhin auf sanften Tourismus. Ein Baustein dabei ist – wie berichtet – die Erneuerung des in die Jahre gekommenen und relativ schmucklosen Wohnmobilstellplatzes am Schützenplatz. Die hat der Rat bereits im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. In einem Arbeitskreis hatten sich auch örtliche Wohnmobilisten engagiert. Jetzt legt der Ausschuss für Wirtschaft nach. Er hat Planungen für die künftige Gebührenordnung konkretisiert und auf den Weg gebracht. Das Votum fiel dabei einstimmig aus, der Verwaltungsausschuss und der Rat sind jetzt noch gefragt. Es darf aber als gesichert gelten, dass Wohnmobilisten, die künftig den Huder Stellplatz anfahren, wie folgt zur Kasse gebeten werden: Die Benutzung des Platzes kostet fünf Euro pro 24 Stunden. Zusätzlich fallen Kosten für Strom (50 Cent pro Kilowattstunde) sowie Wasser und Abwasser an (ein Euro pauschal). "Die Erhebung von fünf Euro erscheint im Vergleich mit anderen Stellplätzen ein marktgerechter Preis", sagt Fachbereichsleiter Uwe Schubert.

Die Kosten für den Betrieb des Platzes gliedern sich laut Verwaltung in Pflege/Unterhaltung sowie in die, wie es in der Verwaltungssprache heißt, "verwaltungsmäßige Betreuung für Entleerung der Automaten und Kontrolle". Bei der Pflege soll der Kommunalservice Nordwest eingebunden werden. Schubert rechnet vor: "Auf der Basis von drei Stunden pro Woche und einem Stundensatz von 36 Euro lägen die Kosten bei 5616 Euro. Bei einem Ansatz von zwei Stunden pro Woche bei 3744." Der genaue Umfang werde sich erst ergeben, wenn man wisse, wie gut der Stellplatz angenommen wird.

Für die Betreuung des Platzes kann sich die Verwaltung den Einsatz eines geringfügig Beschäftigten vorstellen. Die Verwaltung schlägt zudem vor, in zwei Jahren auf der Basis der bis dann gemachten Erfahrungswerte noch einmal auf die Gebühren zu schauen. Insgesamt blickt Fachbereichsleiter Schubert positiv auf das Projekt: "Der Wohnmobilplatz stellt eine Erweiterung der touristischen Infrastruktur der Gemeinde dar und zielt somit auf die Umsetzung unseres touristischen Entwicklungskonzeptes ab."

Positiv sind auch die Nachrichten aus Oldenburg. Das dort ansässige Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) hat angekündigt, dass ein Zuschuss aus Mitteln des Landesprogrammes Tourismus in Betracht kommt. "Eine entsprechende Bewilligung liegt bereits vor", sagt Schubert. Der Zuschuss beläuft sich auf 9190 Euro und basiert auf einer Kostenschätzung von brutto gut 22000 Euro. In den Kosten ist die Ausstattung des Platzes mit den notwendigen Armaturen für Wasser, Abwasser und Strom enthalten. Auch der neue Parkscheinautomat ist damit abgedeckt. Eine Ruhefläche mit Tisch und Bank ist ebenfalls inbegriffen. Der Zuschuss kommt allerdings nur dann zustande, wenn das gesamte Paket bis Mitte Juli abgeschlossen ist. Der Arbeitskreis hat die Pläne zur kurzfristigen Umsetzung bereits begrüßt. Die vorgeschlagenen Gebührensätze hält der Arbeitskreis, ebenso wie jetzt der Fachausschuss, für angemessen.

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