Delmenhorst Mit viel Schwung für eine moderne Bibliothek am Maxe

Delmenhorst. Die Bibliothek des Max-Planck-Gymnasiums ist seit ihrer Entstehung Ende der siebziger Jahre nicht renoviert worden. Und so wie ein Fachbuch aus diesem Jahrzehnt sehr oft nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht, ergeht es auch der Bücherei.
09.12.2014, 00:00
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Von Marco Julius

Die Bibliothek des Max-Planck-Gymnasiums ist seit ihrer Entstehung Ende der siebziger Jahre nicht renoviert worden. Und so wie ein Fachbuch aus diesem Jahrzehnt sehr oft nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht, ergeht es auch der Bücherei.

Mit einem Sponsorenlauf im Oktober hat die Schule jetzt „die fantastische Summe von 16.000 Euro“ erlaufen“, freut sich der stellvertretender Schulleiter Jan Ziemann. Der Freundeskreis der Schule hat sich gestern mit Schoko-Nikoläusen bei der 7b bedankt, der Klasse, die im Herbst die meisten Kilometer in der Graft zurückgelegt. Mit einer Spende in Höhe von 4.000 Euro der Volksbank Delmenhorst stehen jetzt 20.000 Euro für die Bibliothek zur Verfügung.

Oberstudienrätin Erika Labinsky organisiert das Projekt Sanierung. „Wir haben auch einen Antrag beim Schulträger gestellt, denn alles können wir alleine nicht leisten“, erläutert sie. Der Teppich, die Decke, die Beleuchtung – da sei die vor allem die Stadt gefragt. Mit den 20.000 Euro könne aber etwas angeschoben werden. Eine Schülerfirma ist eigens gegründet worden. Booklyn Media heißt sie und arbeitet an einem Medienkonzept.

Das übergeordnete Thema bei der Auffrischung der Bücherei soll eine moderne Leseförderung sein. Noch ist die Bibliothek allein aufs gedruckte Buch ausgelegt. „Das soll sich ändern“, sagt Erika Labinsky. E-Books, ein Internetzugang, ein Ausleih-Laptop – all das soll nun her. Zudem ist der Aufbau einer neuen Jugendbuchabteilung geplant.

Und es soll sich die Aufenthaltsqualität verbessern. Sitzkissen, Sitzwürfel, vernünftige Arbeitsplätze, neue Regale – Ideen sind da. „Wir wollen einen Lern- und Leseraum schaffen, der aktiv als Präsenzbibliothek genutzt wird“, sagt Erika Labinsky. Dabei fehlt es nicht nur an Geld. „Wir haben auch das Problem der Betreuung und suchen Ehrenamtliche, die sich vorstellen können, ein paar Stunden in der Woche in der Bücherei zu helfen.“

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