Forderung des Handwerks

Sicherung des Mittelstands

Um niemanden während der Corona-Pandemie zurückzulassen und das Handwerk zu schützen, fordert der Vorstand der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land zügige Maßnahmen von der Bundesregierung.
12.03.2021, 16:05
Lesedauer: 1 Min
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Von Jana-Kristin Barkei

In Bezug auf die Verlängerung des Lockdown stellt der Vorstand der Kreishandwerkerschaft Delmenhorst/Oldenburg-Land dringende Forderungen an die Politik. Einer Ungleichbehandlung zwischen Unternehmen müsse dringend entgegengetreten werden. Es könne nicht richtig sein, dass während des Lockdown Unternehmern je nach Branche unterschiedliche Arbeits-, Verkaufs- und Tätigkeitsverbote auferlegt werden. Besonders darunter leiden würde der Mittelstand, dem auch das Handwerk angehört.

Der Vorstand der Kreishandwerkerschaft bemängelt, dass die Hilfsprogramme nicht ausreichend helfen würden. Unternehmer wären daher gezwungen, auf ihre privaten Ersparnisse zurückzugreifen, um Arbeitsplätze zu retten. Für die Handwerksvertreter komme dies einer Art von Enteignung nahe. Damit würden Unternehmen nicht nur auf wirtschaftlicher Ebene in die Krise gestürzt – Lebenswerke gestandener Geschäftsleute stünden nach Jahrzehnten erfolgreicher Betriebsführung auf der Kippe. Zudem würden komplizierte Öffnungsstrategien, denen immer wieder ein Rückfall in den Lockdown droht, keine Sicherheit für Unternehmer bieten. Die Grenzen des Zumutbaren seien für viele Betriebe nach über einem Jahr intensivster Einschränkungen längst überschritten.

Die Kreishandwerkerschaft fordert von der Bundesregierung deshalb Entschädigungsregelungen und eine Langfriststrategie, die auch mögliche neue Pandemien berücksichtigt. Nur so lasse sich der Fortbestand des Mittelstands schützen.

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