Diskurs muss möglich sein Petra Gerlach will Sorgen ernst nehmen

Petra Gerlach antwortet auf ein anonymes Schreiben, worin der Vorwurf erhoben wird, sie habe sich am Montag mit einer Seite der Demonstranten gemein gemacht, ohne die Beweggründe der anderen zu hinterfragen.
25.01.2022, 16:12
Lesedauer: 1 Min
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Petra Gerlach will Sorgen ernst nehmen
Von Gerwin Möller

"Als Oberbürgermeisterin gehe ich mit Kritik stets konstruktiv um, mit anonymen Vorwürfen ist dies natürlich nur bedingt möglich", antwortet Petra Gerlach (CDU) auf einen offenen Brief. In einem am Dienstag auch an weitere Institutionen verbreiteten Schreiben wird die Annahme getroffen, dass sich Gerlach mit einer Seite der Demonstranten gemein mache, ohne die Beweggründe der anderen zu hinterfragen. "Haben Sie sich überhaupt auch mal mit diesen Menschen unterhalten und gefragt, was sie umtreibt", heißt es in dem Brief, der mit der Formel "Besorgte Delmenhorster Bürger" unterschrieben ist. Es wird darin gefragt, ob alle Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, Querdenker seien. Diejenigen, die jeden Montag durch die Stadt spazieren gingen, seien keine Rechten. Es handele sich um liberale Menschen, die Sorgen hätten und dies gewaltfrei zeigen wollten.

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