Ganderkesee

Närrische Krawattenjägerinnen machten reiche Beute

Ganderkesee (jbr). Das Ganderkeseer Prinzenpaar Olaf I. und Anke II.
13.02.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Närrische Krawattenjägerinnen machten reiche Beute
Von Jochen Brünner
Närrische Krawattenjägerinnen machten reiche Beute

Erster Gemeinderat Rainer Lange wurde erstes prominentes Opfer von Prinzessin Anke II.: An der gestrigen Weiberfastnacht stürmten die Ganderkeseer Majestäten wieder die Rathaus-Büros auf der Jagd nach den Krawatten der Mitarbeiter.

Ingo Moellers

Das Ganderkeseer Prinzenpaar Olaf I. und Anke II. samt ihren Ehrendamen Malin Famulla, Sarah Ehmke, Merle Hüneke und Annika Harms hat an der gestrigen „Weiberfastnacht“ traditionell die Rathäuser in Ganderkesee und Delmenhorst gestürmt. Dabei zogen die weiblichen Majestäten wieder auf der Jagd nach den Krawatten der Verwaltungsmitarbeiter durch die Büros. Und wie in den Vorjahren machten sie dabei reiche Beute.

In Ganderkesee begrüßte Erster Gemeinderat Rainer Lange die närrischen Gäste mit einer launigen Ansprache: Weiberfastnacht sei der Zwischenschritt zwischen den Büttenabenden, die einige Faschingsfans noch in den Knochen spüren würden, und den bevorstehenden „drei tollen Tagen“, sagte Lange, auch wenn die Männer an diesem Tag hintenan stehen würden. Beim Blick in die Runde stellte er fest, dass er einige Kollegen im Rathaus „wohl exakt ein Jahr lang nicht mit Krawatte“ gesehen habe. Und so manches aus dem Schrank gezauberte Stück würde auf Plattformen wie Ebay gewiss Höchstpreise erzielen, orakelte Lange. Anschließend wurde er als prominenter Rathaus-Vertreter natürlich erstes „Opfer“ von Prinzessin Anke II. Dabei half auch sein Friedensangebot nichts: „Wenn der Erste Gemeinderat verschont bleibt, haben wir am Sonnabend super Wetter“, versuchte er sich der Prozedur zu entziehen. Die Majestäten waren sich einig, dass man dieses Risiko angesichts des sich nähernden Hochs „Gabriela“ eingehen könne. Einigermaßen ernüchtert konstatierte Lange, dass es in der Ganderkeseer Verwaltung wohl tatsächlich Mitarbeiter geben würde, die gar nicht wissen würden, wie man eine Krawatte überhaupt bindet. „Das wirft auf den Fortbildungsetat ein völlig neues Licht“, schloss er Nachbesserungen in dieser Angelegenheit nicht aus.

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