Neue Foto-Folien am leer stehenden Hertie-Haus kommen gut an

Delmenhorst. Die idyllische Graft, das Hanse-Wissenschaftskolleg als renommierte Forschungseinrichtung oder die Industriekultur auf der Nordwolle: Delmenhorsts schönste Seiten verschönern jetzt auch das leer stehende Hertie-Gebäude. Wie berichtet, zieren verschiedene Stadt-Motive die Schaufenster des ehemaligen Kaufhauses. Und gestern, bei der offiziellen Präsentation der Foto-Folien, wurden dazu noch ein paar Details nachgeliefert.
16.03.2013, 05:00
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Von Cs

Delmenhorst. Die idyllische Graft, das Hanse-Wissenschaftskolleg als renommierte Forschungseinrichtung oder die Industriekultur auf der Nordwolle: Delmenhorsts schönste Seiten verschönern jetzt auch das leer stehende Hertie-Gebäude. Wie berichtet, zieren verschiedene Stadt-Motive die Schaufenster des ehemaligen Kaufhauses. Und gestern, bei der offiziellen Präsentation der Foto-Folien, wurden dazu noch ein paar Details nachgeliefert.

5900 Euro habe die Verschönerungsaktion insgesamt gekostet, wie Stadtmarketing-Geschäftsführer Axel Langnau beim Ortstermin mit dem Oberbürgermeister, Vertretern der Wirtschaftsförderung und der Kaufmannschaft sowie einigen Politikern ausführte. Die finanziellen Mittel wurden von der Wirtschaftsförderung und der Stadtmarketing Delmenhorst GmbH zur Verfügung gestellt. Man habe bewusst keine neuen Motive, sondern die von der Stadtmarketing-Homepage verwendet, ergänzte OB Patrick de La Lanne – "da musste dringend was gemacht werden, das sah alles andere als schön aus", betrachtete er die frisch beklebten Fenster zufrieden. Und auch Einzelhandelssprecher Christian Wüstner war ganz angetan vom Ergebnis: "Wir haben das als sehr gutes Zeichen empfunden", sagte er im Hinblick auf neue Impulse für die City und erzählte, dass er schon einige sehr positive Rückmeldungen von Bürgern bekommen habe, die die Schaufenster-Bebilderung gut fänden.

Aufgehübscht sieht die Front ganz nebenbei nicht nur für Passanten ansprechender aus, die bunten Fenster werteten das Objekt auch für Interessenten auf, wie de La Lanne vor dem Hintergrund eines möglichst baldigen Verkaufs des Gebäudes anmerkte. Anlass zur Hoffnung dürfte dabei die Berliner Firma CR Investment geben, die mit der Veräußerung der Hertie-Immobilien beauftragt ist, und "die Ansage gekriegt hat, bis Ende 2014 zu verkaufen", wie der Oberbürgermeister gestern zum Sachstand berichtete.

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