Klaus Porath spielt in der Reihe „Hude live“ / Eintritt frei beim Konzert in der Klostermühle „Piano Man“ kann es auch ohne eigenen Flügel

Hude. Was man alles aus schwarzen und weißen Tasten herausholen kann, das zeigt Klaus „Piano Man“ Porath aus Hamburg am kommenden Dienstag, 3. Februar, ab 20 Uhr bei der nächsten Ausgabe der Reihe „Hude live“ in der Klostermühle an der Von-Witzleben-Allee.
30.01.2015, 00:00
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Von Marco Julius

Was man alles aus schwarzen und weißen Tasten herausholen kann, das zeigt Klaus „Piano Man“ Porath aus Hamburg am kommenden Dienstag, 3. Februar, ab 20 Uhr bei der nächsten Ausgabe der Reihe „Hude live“ in der Klostermühle an der Von-Witzleben-Allee. „Ein musikalisches Kraftwerk rollt durch die Lande“ kündigt sich der Musiker selbst an und verspricht „einen Abend voller Hits und gute Laune“. Porath ist Profi, hat seit 2005 annähernd 2000 Auftritte bestritten, meist am eigenen Flügel, der eigentlich immer mit ihm tourt. In der Klostermühle nutze er allerdings das Klavier von Organisator Arndt Baeck, weil „der Flügel schlicht nicht durch die Tür und über die Treppe gepasst hätte“.

Wenn Porath seine Auftritte, die er mit deutschen und englischen Oldies und Schlagern bestreitet, beschreiben soll, dann sagt er kurz und knapp: „Ohne Playback. Ohne Noten. Mit Humor.“

Nach Hude bringt der 48-jährige Porath allerdings nicht nur Songs mit. Er will zwischendurch auch aus seinem ersten Buch: „Kunst oder Kekse – Die Geschichte(n) eines anonymen Musikers“ lesen, das es für 12,90 Euro zu kaufen gibt.

„Wer weiß, vielleicht katapultiert mich dieser literarische Erguss heraus aus dem Kreise der anonymen Musiker? Billy Joel meint, man ist entweder Musiker oder man ist es nicht. Kein Mensch kann sich das selbst aussuchen. Vielleicht lindert diese Aussage die Enttäuschung meiner Eltern, dass ich nicht Arzt oder Lehrer geworden bin. Ich weiß nur, es ist nicht leicht, ein Musiker zu sein“, sagt Porath mit der ihm eigenen Portion Humor. „Die allgemeine Vermutung, Musiker schwebten – auch ohne Drogen – ständig entrückt in höheren Sphären, trifft nämlich nicht zu. Wir kennen unseren Kontostand“, ergänzt der schreibende Musiker augenzwinkernd.

Der Eintritt für den musikalisch-literarischen Abend mit dem „Piano Man“ Porath ist wie immer bei „Hude live“ frei, es geht lediglich der Hut herum, in den eine Spende für den Mann am Klavier gelegt werden darf. „Der darf dann aber gern randvoll gefüllt zurück zur Bühne kommen“, sagt Arndt Baeck.

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