Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Trickbetrügern schützt

Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. Die Frage kommt meist unverfänglich, etwas Böses vermutet kaum jemand dahinter. Muss es auch nicht stecken, aber wenn jemand Fremdes vor der Tür steht und nach einem Glas Wasser fragt, ums Telefon bittet oder sich ohne Ausweis als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgibt, ist zumindest Vorsicht geboten. Denn Trickbetrüger gehen genauso vor. Ihrem scheinbar harmlosen Anliegen folgt ein Diebstahl, den die Bewohner oft erst viel später bemerken. Die Ganoven haben sich dann längst aus dem Staub gemacht.
02.07.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Polizei gibt Tipps, wie man sich vor Trickbetrügern schützt
Von Kai Purschke

Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. Die Frage kommt meist unverfänglich, etwas Böses vermutet kaum jemand dahinter. Muss es auch nicht stecken, aber wenn jemand Fremdes vor der Tür steht und nach einem Glas Wasser fragt, ums Telefon bittet oder sich ohne Ausweis als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgibt, ist zumindest Vorsicht geboten. Denn Trickbetrüger gehen genauso vor. Ihrem scheinbar harmlosen Anliegen folgt ein Diebstahl, den die Bewohner oft erst viel später bemerken. Die Ganoven haben sich dann längst aus dem Staub gemacht.

Die Beamten der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land kennen diese Fälle aus dem Effeff. Und weil sie eben jetzt wieder besonders häufig in Delmenhorst und umzu vorkommen, weisen die Gesetzeshüter explizit darauf hin: "In den vergangenen Wochen ist es in mehreren Fällen zu Trickdiebstählen gekommen." Insbesondere hätten die bösen Buben sich als Handwerker oder Stadtwerke-Mitarbeiter ausgegeben. Mit einem vorgeschobenen Grund wie "Wir müssen Ihre Wasserrohre überprüfen" hätten sie ins Haus gewollt.

Um falsches Spiel schnell zu erkennen, gibt die Polizei wertvolle Tipps: "Niemand, der einen offiziellen Auftrag hat, wird Sie an der Haustür bedrängen, eingelassen zu werden. Handwerker, die im Auftrag einer Hausverwaltung handeln, werden vorher mit einem Termin bei Ihnen angekündigt." Im Zweifelsfall sollten Bürger die Polizei unter der Notrufnummer 110 um Hilfe bitten.

Da häufig ältere Menschen dieser Masche zum Opfer fallen, rät die Polizei ihnen (aber auch allen anderen): Schauen Sie vorher durch den Türspion oder aus dem Fenster. Nutzen Sie die Türsprechanlage. Öffnen Sie die Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre. Nur wenn Sie alleine sind, haben Trickdiebe leichtes Spiel. Versuchen Sie bei unbekannten Besuchern einen Nachbarn hinzu zu bitten oder bestellen Sie den Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+