Nach starken Vorbereitungsrennen gehen Simon Evers und Jonas Brinkmann bei der Landesmeisterschaft leer aus Risiko der Urania-Fahrer nicht belohnt

Delmenhorst. Dass einer gelungenen Generalprobe nur selten ein optimaler Auftritt folgt, mussten jetzt auch die Jugendfahrer des Radsportvereins Urania erkennen. So überzeugten Simon Evers am Lindener Berg in Hannover und Jonas Brinkmann beim Klassiker 'Henniger-Turm' in Frankfurt, der jetzt 'Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt'. Tags darauf bei der Landesverbandsmeisterschaft im niedersächsischen Wallenhorst blieben beiden jedoch Treppchenplätze verwehrt.
05.05.2010, 22:50
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Delmenhorst. Dass einer gelungenen Generalprobe nur selten ein optimaler Auftritt folgt, mussten jetzt auch die Jugendfahrer des Radsportvereins Urania erkennen. So überzeugten Simon Evers am Lindener Berg in Hannover und Jonas Brinkmann beim Klassiker 'Henniger-Turm' in Frankfurt, der jetzt 'Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt'. Tags darauf bei der Landesverbandsmeisterschaft im niedersächsischen Wallenhorst blieben beiden jedoch Treppchenplätze verwehrt.

In Hannover ging es für Simon Evers (RV Urania) gleich richtig zur Sache. Aggressiv und angriffslustig ließ er in der dritten Runde gemeinsam mit drei anderen Mitstreitern das Feld hinter sich. Der Kurs über den Lindener Berg führte in dem Kriterium-Rennen schnell dazu, dass sich die Spreu vom Weizen trennte. Nach der zwei Dritteln des Rennens wurde Evers nur noch von Jan Brockhoff begleitet, seinem Canyon-Team-Kollegen aus Hildesheim. So machten die beiden das Rennen unter sich aus, wobei Brockhoff vor Evers ins Ziel kam.

Zu viele Körner vergeben

Ganz anders verlief dagegen die Landesmeisterschaft. Auf dem anspruchslosen Rundkurs versuchte Evers zwar immer wieder eine Lücke zu reißen, um ddas Feld hinter sich zu lassen und sich mit ein oder zwei Fahrern abzusetzen. Da die passiveren Fahrer aber im Windschatten auch die Angriffe mitgehen konnten, zahlte sich seine aktive Fahrweise am Ende nicht aus. Doch er hatte bei den vielen Attacken schon zu viele Körner vergeben und für den Endspurt fehlte dann das letzte Quäntchen Geschwindigkeit. So blieb ihm mit nur der undankbare vierte Platz.

Jonas Brinkmann erging es ähnlich. In Frankfurt gab es eine anspruchsvolle Strecke für die Juniorenfahrer, die für die fast 90 Starter über 120 Kilometer bis in den Taunus führte und mit langen und schweren Anstiegen eine hohe Anforderung darstellte. Brinkmann hatte sich vorgenommen seine Bergqulitäten unter Beweis zu stellen, was ihm auch gelang. Mit einem weiteren Fahrer setzte er sich früh vom Feld ab.

Bergwertung gewonnen

Nachdem die beiden zusammen die lange Steigung am Feldberg hinauf gestürmt waren, gewann Jonas Brinkmann als erster sogar die Bergwertung. Im Anschluss wurden die beiden wieder vom Feld geschluckt. Später setzte sich eine größere Gruppe von sechs Fahrern ab, bei der Brinkmann nicht dabei war. So war ihm die Möglichkeit genommen, weitere Bergpunkte zu gewinnen und er bekam in der Bergwertung am Ende nur den vierten Platz, da das Sextett vorne alles abräumte. Zum Zieleinlauf an der Alten Oper im Herzen Frankfurts kam Brinkmann mit dem Rest des Feldes an.

Am nächsten Tag konnte Jonas Brinkmann bei der Landesmeisterschaft - ähnlich wie Evers - trotz eines erfolgreichen Ausreißversuches das Feld letztlich nicht abschütteln und landete mit dem Feld ohne eine vordere Platzierung im Ziel.

Besser konnte sich da noch Thorben Neumann (RV Urania) im Schlusssprint darstellen. Nach 122 Kilometern wurde er im Felder U23-Fahrer immerhin Neunter.

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