Schwimmunterricht in Delmenhorst Drei Jahre auf der Warteliste

Wer möchte, dass sein Kind schwimmen lernt, hat schon lange schlechte Karten. Schwimmuntericht ist zu einem Mangelangebot geworden. Die Pandemie hat das verschärft. Die DLRG fordert bessere Rahmenbedingungen.
27.03.2022, 12:00
Lesedauer: 3 Min
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Drei Jahre auf der Warteliste
Von Annika Lütje

Der beginnende Frühling lässt viele Menschen bereits träumen: von warmen Tagen am Badesee, am Strand oder im Freibad. Manch einer hat in Ungeduld, da der Sommer noch so weit entfernt scheint, für die Osterferien einen Urlaub in der Sonne gebucht – es locken das Meer oder ein Pool. Doch wie frei sich Kinder dann ins Nass stürzen dürfen, ist fraglich. Wahrscheinlich ist die Sichtung vieler Schwimmflügel und -gürtel. Denn bundesweit seien nur 40 Prozent der Zehnjährigen in der Lage, sicher zu schwimmen, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). "Und 'sicher' bedeutet, dass man das Bronze-Abzeichen hat, das auch als Freischwimmer bekannt ist", sagt Mark Milster, erster Vorsitzender der Delmenhorster DLRG-Ortsgruppe. "Wenn man das Seepferdchen hat, heißt das nicht, dass man sicher schwimmen kann", betont er.

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