„Genuss am Fluss“ wartet mit einem außergewöhnlichen Kinderprogramm auf Spaß in der dritten Dimension

Wildeshausen. Bloß keine Hüpfburg. Alles Mögliche konnten sich die Organisatoren von „Genuss am Fluss“ vorstellen, aber bei einer hochklassigen Veranstaltung für die Erwachsenen sollte auch das Angebot für die Kinder nicht von der Stange sein.
18.08.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ute Winsemann

Bloß keine Hüpfburg. Alles Mögliche konnten sich die Organisatoren von „Genuss am Fluss“ vorstellen, aber bei einer hochklassigen Veranstaltung für die Erwachsenen sollte auch das Angebot für die Kinder nicht von der Stange sein.Vom 11. bis 13. September kann sich der Nachwuchs deshalb nun bei einigen außergewöhnlichen Aktivitäten ausprobieren – vom jahrhundertealten Handwerk bis zum Umgang mit einem modernen 3D-Drucker. „Sind die Kinder beschäftigt, haben alle gute Laune. Dafür sorgen die Aussteller bei ,Genuss am Fluss’ auf ganz unterschiedliche Art“, freut sich Mit-Initiator Torsten Koschnitzke schon auf das Angebot.

Den wohl innovativsten Beitrag steuert das Bremer Einrichtungshaus „Popo“ bei. Es bringt einen 3D-Drucker mit. „Den benutzen wir normalerweise für unsere Architekturmodelle“, erklärte Lars Dierking. An dem Wochenende aber wird der Drucker an ein iPad angeschlossen. Auf dem können die Kinder mit dem Finger malen oder schreiben. Anschließend wird eine Höhe definiert, und schon kommt die Blume oder der eigene Name aus dem Gerät. Das sei in der Firma schon seit mehreren Jahren im Einsatz, sagte Dierking – aber eben in den Händen der Profis. Nun auch Besucher daran zu lassen, „ist auch für uns ein Test“.

Neben dem Drucker stellt das „Popo“-Team auch einen Lasercutter auf. Der kann Formen aus unterschiedlichen Materialien schneiden. Dabei dürfen die Besucher zwar nur zuschauen. Doch die Einzelteile können die Kinder dann beispielsweise zu hölzernen Tiermodellen zusammenstecken – oder auch selbst im Kleinen nachvollziehen, wie aus einem flachen Aluminium-Blech ein stabiler Stuhl gebogen wird. Darauf sitzen können zwar nur Puppe oder Teddy. Doch zum Ausgleich soll an einem Baum außerdem noch eine riesige gepolsterte Schaukel hängen, auf der sogar mehrere Kinder oder auch Erwachsene gemütlich Platz finden.

Am anderen Ende der Zeit-Skala steht historisches Handwerk. „Hannes der Schmied“ führt nicht nur vor, wie das heiße Eisen geformt wird, sondern bei ihm dürfen auch Kinder – vorsichtig – den Hammer schwingen. Ebenso lässt Steinmetz Harald Dahmen Mädchen und Jungen ausprobieren, wie sie Steine bearbeiten können.

Kraft und Geschicklichkeit erfordert auch eine weitere Attraktion. Sponsor „SSC Wind“ lässt einen sieben Meter hohen künstlichen Kletterfelsen aufstellen. Die nötige Stabilität werde dem Gebilde durch 2000 Liter Wasser im Inneren verliehen, weiß Torsten Koschnitzke. Wie an festen Kletterwänden sind an den Seiten allerhand mehr oder weniger griffige Hilfen angebracht, an denen man sich emporhangeln kann. Trotz professioneller Seilsicherung muss dieses Vergnügen allerdings den größeren Kletterfans vorbehalten bleiben.

Doch sind die kleineren Besucher deswegen nicht zum Zuschauen verdammt. Für sie richtet „Kraxel-Maxel“, Betreiber des Kletterwalds in Hatten, vielmehr einen bodennahen Geschicklichkeitsparcours ein. In etwa 40 bis 50 Zentimeter Höhe sind zwei Übungen zu bewältigen, anschließend geht es – wie auch im großen Kletterwald – per Seilbahn wieder nach unten. „Das kriegen die Kinder hin, sobald sie stehen können“, meint ein Mitarbeiter. Aber auch Jugendliche und Erwachsene könnten daran noch Spaß finden.

Bis zum Alter von 16 Jahren gilt am Sonnabend und Sonntag übrigens freier Eintritt. Und die einzelnen Kinder-Angebote kosten auch nichts. Nur am Kletterfelsen wird um eine Spende für einen guten Zweck gebeten. Karten für die Erwachsenen gibt es bei Nordwest-Ticket – also auch beim DELMENHORSTER KURIER – und im Internet per Link auf www.genuss-am-fluss.info.

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