Online-Treffen folgt Briefwahl

Wahlkreiskonferenz endet ohne Ergebnis

Einzige Kandidatin für das Direktmandat im Wahlkreis 28 war beim SPD-Parteitag die Parlamentarierin Susanne Mittag. Ihre Nominierung erfolgt erst am 26. März, dann werden die Stimmen der Briefwahl ausgezählt.
14.03.2021, 19:34
Lesedauer: 1 Min
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Wahlkreiskonferenz endet ohne Ergebnis
Von Gerwin Möller
Wahlkreiskonferenz endet ohne Ergebnis

Kandidatin Susanne Mittag und Tagungsleiterin Karin Logemann (v.l.) im zum für Videoaufnahmen umgestalteten Besprechungszimmer im SPD-Parteibüro.

Moritz Bischoff

Delmenhorst. Ihre Wahlkreiskonferenz hatte die SPD am Freitagabend aufgrund der Infektionslage komplett digital abgehalten. Im Parteibüro an der Arthur-Fitger-Straße wurde dafür ein Besprechungszimmer „aufgemöbelt“. Von dort können von nun an weitere Videoschalten übertragen oder Clips aufgenommen werden. Vor der Tapete in Steinoptik wurden ein Stehpult platziert und ein rotes Werbebanner aufgestellt. Im „Sendestudio“ hielt sich Freitagabend nur das Tagungspräsidium auf, bestehend aus der Landtagsabgeordneten Karin Logemann, Parteigeschäftsführer Moritz Bischoff und Schriftführer Thore Güldner. Und dann war da noch eine Kandidatin: Susanne Mittag trat an, um von der SPD erneut für das Direktmandat im Wahlkreis 28 nominiert zu werden.

An den Bildschirmen zu Hause verfolgten unterdessen 61 Delegierte aus den Unterbezirken Delmenhorst, Oldenburg-Land und Wesermarsch den Parteitag. Gewählt wurde Susanne Mittag aber gar nicht: Denn den abstimmungsberechtigten Delegierten werden erst im Nachgang der Versammlung die Stimmzettel zugesandt. Zwei Wochen haben die Genossen dann die Möglichkeit, ihr Kreuz zu machen. Die Auszählung des Ergebnisses wird erst am 26. März in einer weiteren Videoschalte vorgenommen.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und SPD-General Lars Klingbeil waren mit kurzen Videobotschaften zugeschaltet und stimmten die Genossen auf den anstehenden Bundestagswahlkampf ein.

In ihrer Vorstellungsrede setzte Mittag das Ziel: „Ein Wahlkampf unter Coronabedingungen wird für uns alle eine große Herausforderung.“ Dieser will sie sich stellen, der Anspruch an die SPD müsse es sein, das Direktmandat zu gewinnen. „Ich bin seit Jahrzehnten fest verwurzelt im Wahlkreis und möchte den Menschen von hier wie in den vergangenen sieben Jahren eine Stimme in Berlin geben“, sagte Mittag.

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