Bogenschießen

Jens Liebich holt Silber bei der Deutschen Meisterschaft

Der Schütze des Vereins Bogensport Delmenhorst hat sich bei der Feldbogen-DM in Trier Edelmetall gesichert. Aus der Delmestadt gingen vier weitere Aktive an den Start.
04.08.2021, 12:47
Lesedauer: 1 Min
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Jens Liebich holt Silber bei der Deutschen Meisterschaft
Von Justus Seebade
Jens Liebich holt Silber bei der Deutschen Meisterschaft

Jens Liebich (links) zeigte in Trier eine starke Leistung und durfte sich am Ende die Silbermedaille umhängen.

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Großer Erfolg für Jens Liebich: Bei der Deutschen Feldbogen-Meisterschaft in Trier hat der Aktive des Vereins Bogensport Delmenhorst in der Klasse Blankbogen Herren die Silbermedaille geholt. Er kam in der Endabrechnung auf 282 Ringe und musste sich lediglich Peer-Thorsten Prues (SK Stelle) geschlagen geben, der 293 Ringe erzielte. Cornelia Siebert, Pressewartin von Bogensport Delmenhorst, berichtete von "einer hervorragenden Leistung", die Jens Liebich gezeigt habe.

Insgesamt traten 227 Bogenschützen in den Disziplinen Recurve, Compound und Blankbogen an. Der Delmenhorster Verein war mit einer fünfköpfigen Gruppe dabei. Neben Jens Liebich wusste Jens Siebert besonders zu überzeugen. Er landete in der Klasse Blankbogen Master auf dem vierten Platz. In diesem Wettbewerb ging auch Rainer Kennecke an den Start und reihte sich am Ende auf Rang 25 ein. Rainer Bettermann schoss in der Disziplin Recurve Master und schaffte es hier auf den 16. Platz. Cornelia Siebert wurde in der Klasse Blankbogen Damen Achte.

Der Ausrichter, die St. Sebastianus Bruderschaft Trier, hatte laut Cornelia Siebert "einen schönen und anspruchsvollen Parcours" gestellt. "24 Feldbogenscheiben galt es zu schießen, davon zwölf Scheiben mit unbekannter und zwölf Scheiben mit bekannter Entfernung", berichtete die Bogensport-Pressewartin. Allerdings mussten die Beteiligten am ersten Wettkampftag vielen Widrigkeiten trotzen. "Die Begrüßung verlief noch bei leichtem Nieselregen, doch als die Schützen loslegen wollten, setzte Starkregen ein, der den Parcours an einigen Stellen nicht mehr begehbar machte", berichtete der Nordwestdeutsche Schützenbund. Die Jury und Kampfrichter hätten daher beschlossen, die Meisterschaft für diesen Tag zu unterbrechen und anschließend auf die zwölf Scheiben der Einschießplätze mit den „normalen“ Entfernungen zu begrenzen. Demnach hätten die Recurveklassen und die Compound Masters diesen verkürzten Modus geschossen. Am zweiten Tag hatten die Teilnehmer mehr Glück. Bei gutem Wetter konnten sie den gesamten Parcours absolvieren.

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