Coronavirus

Corona-Fall beim TuS Heidkrug

Beim TuS Heidkrug blieb die Anlage am Bürgerkampweg an diesem Mittwoch für ein paar Stunden geschlossen. Grund war ein Corona-Fall im direkten Umfeld des Fußball-Bezirksligisten.
07.10.2020, 15:12
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Corona-Fall beim TuS Heidkrug
Von Michael Kerzel

Auf der Anlage des TuS Heidkrug war der Spielbetrieb am Mittwoch für einige Stunden eingestellt. Grund dafür war ein Corona-Fall im direkten Umfeld der Fußball-Herrenmannschaft. Deswegen wurde auch die Bezirkspokal-Partie gegen den FC Hude abgesetzt, die am Mittwochabend über die Bühne gehen sollte. „Ich kann bestätigen, dass es einen Corona-Fall bei uns gibt. Dabei handelt es sich um jemanden im Umfeld der 1. Herren“, teilt Sascha Voigt mit. Nachdem der Vorstandsvorsitzende des TuS Heidkrug diese Information bekommen hatte, setzte er sich direkt mit dem FC Hude sowie dem Fußballverband und den örtlichen Gesundheitsbehörden in Verbindung. „Und wir haben vorsorglich erst mal die Anlage geschlossen“, berichtet Voigt.

So wie es aussieht, ist der Infektionszeitpunkt genau ermittelt worden, sodass die Mannschaft und der Trainerstab nicht zum Corona-Test und auch nicht in Quarantäne müssen, da sie mit dem Betroffenen nach dessen Infektion nicht in Kontakt kamen. „Heute Morgen mussten wir die Bezirkspokal-Partie absagen, da blieb uns nichts anderes übrig. Diese konnte man aus zeitlichen Gründen dann auch nicht wieder ansetzen, nachdem klar war, dass es keine weiteren Ansteckungen gegeben haben kann. Aber wir können am Wochenende wieder spielen“, berichtet Voigt. Als Glück im Unglück bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des TuS Heidkrug die Situation.

Die Kommunikation mit den handelnden Personen der Stadt lobt er. „Die Gespräche waren total nett, es gab direkt Hilfe von der Stadt. Die Verantwortlichen haben uns das Gefühl gegeben, dass wir Ruhe bewahren sollen, und das haben die Verantwortlichen bei uns auch gemacht. Ich bin guter Dinge, dass die Auflagen, die wir uns auferlegt haben, greifen. Wir wissen, wer wann wo war und wer mit wem Kontakt hatte. Wir haben natürlich zuerst geschaut, ob wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“, erläutert Voigt.

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