Jugendfußball

Ein Mix aus Kultur und Sport

Der Delmenhorster TB fährt seit mehreren Jahren zu einem internationalen Turnier nach Spanien. Neben dem Sport steht dann auch das kulturelle Erlebnis im Fokus.
22.05.2019, 15:28
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Ein Mix aus Kultur und Sport
Von Michael Kerzel
Ein Mix aus Kultur und Sport

Hamid Mehrdadi (hinten, links) ist Hauptorganisator der Tour des Delmenhorster TB zu einem jährlichen internationalen Turnier in Spanien. Mit dabei war auch eine Mädchenmannschaft des TV Jahn Delmenhorst. Die Planungen für das kommende Jahr laufen bereits an.

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Delmenhorst. Einmal im Jahr geht es für Jugendliche des Delmenhorster TB auf große Fahrt nach Spanien. In den vergangenen sechs Jahren haben die Nachwuchsfußballer im Süden Europas stets um die Pokale mitgespielt. Der sportliche Erfolg ist jedoch zweitrangig im Vergleich zum Turniererlebnis. Die Planungen für die Teilnahme im kommenden Jahr laufen bereits an. Dieses Mal waren es 58 Spielerinnen und Spieler des DTB und des TV Jahn, die zusammen mit rund 20 Betreuern von der Delme aus mit einem Doppeldeckerbus die Reise antraten. „Es war insgesamt sehr positiv. Was wir erreichen wollten, haben wir erreicht: Freundschaft und Gemeinschaft zu stärken und andere Kulturen kennenzulernen“, berichtet Hamid Mehrdadi, Vorstandsmitglied des DTB und Mitorganisator.

Im kommenden Jahr könnte der Reisetrupp sogar noch größer werden, immerhin wird für dann eine Spielgemeinschaft des DTB und des SV Atlas im Jugendbereich an den Start gehen, wodurch noch mehr Kinder und Jugendliche als potenzielle Spanienfahrer in Frage kommen. Im Rahmen von „Komm mit“ – eine gemeinnützige Gesellschaft für internationale Jugend-, Sport- und Kulturbegegnungen – werden europaweit mehrere internationale Jugendturniere veranstaltet.

In Spanien waren beispielsweise Mannschaften aus Belgien, England, Albanien, Israel, Singapur und Argentinien dabei. „Unsere C-Jugend hat im Eröffnungsspiel vor mehr als 1500 Zuschauern gespielt. Das war schon ein Erlebnis für die Jungs“, berichtet Mehrdadi. Diese Jungs seien ebenso wie die B-Jungen und auch die B-Mädchen nervös gewesen. Jede Mannschaft absolvierte mindestens drei Partien, es blieb darüber hinaus genug Zeit für anderweitige Unternehmungen. „Einige Jugendliche haben kleine Ortschaften erkundet, andere waren im Stadion Camp Nou des FC Barcelona und haben das besichtigt. Natürlich sind sie auch an den Strand gegangen“, berichtet Mehrdadi.

Etwas wehmütig blickt er auf die Spielfeldbedingungen, die besser seien als hierzulande. „Man hat wieder gesehen, wie wichtig Kunstrasenplätze sind“, meint Mehrdadi. Diese gebe es in Spanien in fast jeden Ort.

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