SV Baris - SV Tur Abdin

Immer wieder speziell

Der SV Baris empfängt den SV Tur Abdin zum Delmenhorster Derby. Während der SVB unter der Woche im Pokal aktiv war, ist es für das Team von Andree Höttges das erste Pflichtspiel.
04.09.2020, 14:35
Lesedauer: 1 Min
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Immer wieder speziell
Von Justus Seebade

Bezirksliga Weser-Ems: Der Spielplan für die neue Saison hält direkt zum Auftakt eine aus Delmenhorster Sicht höchst interessante Partie parat. Der SV Baris empfängt den SV Tur Abdin zum Stadtderby. „Für Delmenhorster Verhältnisse ist das sehr attraktiv“, findet auch SVB-Trainer Önder Caki. „Beide Mannschaften hatten genug Zeit zum Testen und zur Vorbereitung, sodass man sich beidseitig auf den Beginn freuen wird“, ist er sich sicher. Der Coach erwartet von seinen Schützlingen, dass sie hoch motiviert auf den Platz gehen. Schließlich „gibt es nichts Schöneres“, als nach einem solchen Derby als Sieger das Feld zu verlassen. Wer das Duell auf der Baris-Anlage an der Lerchenstraße für sich entscheidet, können bis zu 200 Zuschauer sitzend verfolgen. Alle werden darum gebeten, einen Stuhl und eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen. Bei den Gastgebern gibt es den einen oder anderen angeschlagenen Akteur. „Wir werden dennoch eine gute Mannschaft aufbieten“, kündigt Caki an.

Sein Pendant Andree Höttges will der Derby-Konstellation nicht zu viel Bedeutung beimessen. „Wir haben acht schwierige Punktspiele bis zum Winter“, hat er das große Ganze im Blick. Deswegen müsse sein Team jede Woche hoch konzentriert an die jeweilige Aufgabe herangehen. Dennoch weiß natürlich auch der Abdin-Trainer, dass die Stadtderbys „ein bisschen spezieller“ sind. Dass Baris mit der Erstrundenpartie im Bezirkspokal beim FC Hude, welche die Kicker von der Lerchenstraße nach deutlicher 4:0-Führung noch im Elfmeterschießen verloren, unter der Woche bereits ein Pflichtspiel absolviert hat, „sehe ich ein bisschen als Vorteil an“, sagt Höttges. Der SVB habe so die Gelegenheit gehabt, „um ein bisschen die Spannung zu fühlen“. Abdin hatte derweil ein Freilos und stand deshalb nicht auf dem Platz. „Im Moment weiß ich bei meiner Mannschaft noch nicht, wo es hingeht“, meint Höttges, der auf Mikael Blümel, Artjom Prieb und Jonas Yildiz verzichten muss.

Anpfiff: Sonntag, 14 Uhr, Delmenhorst

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