Fußball-Kreisliga

Hicretspor mit mehr Glück

Das Team von Timur Cakmak hat sich im Derby gegen Rot-Weiß Hürriyet mit 1:0 durchgesetzt. Das Tor des Tages erzielte Germain Martens.
14.09.2020, 15:19
Lesedauer: 1 Min
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Von Ralf Kilian

Am ersten Spieltag der Fußball-Kreisliga hatte der KSV Hicretspor in einem sehr engen Spiel gegen den TV Jahn mit 3:5 das Nachsehen gehabt. Nun reichte es dank des schon dritten Saisontreffers von Germain Martens zu einem 1:0 (1:0)-Sieg gegen Rot-Weiß Hürriyet. „Das Spiel hätte in jede Richtung gehen können“, meinte Hürriyets Abwehrchef Ibrahim Ekici, der gegen Hicret die Verantwortung trug. Sein Trainer Murat Turan fehlte wegen eines Trauerfalls in der Familie, deshalb wurde vor dem Anpfiff eine Schweigeminute eingelegt.

Hürriyet hat es momentan nicht leicht. „Wir sind erst seit eineinhalb Wochen so richtig zusammen und haben kaum trainiert“, erklärte Ekici. So war der 3:2-Pokalsieg in Huntlosen schon etwas überraschend, aber eine willkommene Warnung für Hicretspor. Besonders die RWH-Flügelstürmer Jewgeni Plushnikow und Behzad Rasuli sorgten immer wieder für Unruhe, vorne ist Torjäger Berat Uyar immer gefährlich. Rasuli hatte dann auch die erste Großchance, aber Hicret-Keeper Yusuf Bilal Polat war von Anfang an gut aufgelegt. Auf der Gegenseite rettete Ekici nach einem Kopfball auf der Linie.

Zwei Minuten vor der Pause setzte sich Alper Cakir über rechts durch, legte zurück auf Martens und Hicretspors Torjäger schob zum 0:1 ins leere Tor (43.). „Alper ist viermal auf rechts frei durch gewesen. Leider hat er nur dieses eine Mal den Ball quergelegt“, ärgerte sich sein Trainer Timur Cakmak über zahlreiche vergebene Konterchancen. Kurz nach dem Seitenwechsel verdaddelte Cakir eine 2:1-Überzahl, das hätte die Entscheidung sein müssen. „Wir hätten das Spiel vorher entscheiden können. Danach ist Hürriyet immer stärker geworden“, schilderte Cakmak. Berat Uyar hätte das zweimal mit dem Ausgleich bestrafen können, scheiterte aber zunächst an Polat und setzte dann einen Kopfball knapp vorbei. „Am Ende hat die glücklichere Mannschaft gewonnen“, gab Cakmak zu, der Schiedsrichter David Gäbe für eine besonnene Leitung lobte. „Am Ende kam zwar etwas Hektik auf, aber der Schiri hatte alles im Griff.“

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