SV Atlas Delmenhorst

Ein Netzwerk für Förderer und Sponsoren

Der „SV Atlas Club“ soll für seine Mitglieder Mehrwerte generieren und ihnen neue Kontakte ermöglichen. In verschiedenen Varianten können sie die Entwicklung des Vereins unterstützen.
17.06.2020, 15:32
Lesedauer: 2 Min
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Ein Netzwerk für Förderer und Sponsoren
Von Justus Seebade
Ein Netzwerk für Förderer und Sponsoren

Stefan Keller, Vorstand Marketing und Vertrieb beim SVA, hat bereits positive Reaktionen zum "SV Atlas Club" bekommen.

Janina Rahn

Auf dem Weg zur Fußball-Regionalliga gibt es beim SV Atlas Delmenhorst naturgemäß immer wieder etwas Neues. Das gilt nicht nur für den sportlichen Bereich, sondern auch für das ganze Drumherum. Dabei spielt unter anderem das Sponsoring eine wichtige Rolle – und hierfür haben die Blau-Gelben jetzt den „SV Atlas Club“ ins Leben gerufen. In diesem versammeln sich Sponsoren aus dem geschäftlichen Bereich und Privatpersonen als Förderer. Für sie alle soll der Club Mehrwerte generieren.

Für Stefan Keller, Vorstand Marketing und Vertrieb beim SVA, ist ein Stichwort in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: Es soll für die Beteiligten ein Netzwerk geschaffen werden. Der Club soll als eine Kommunikations-Plattform dienen und die Möglichkeit bieten, neue Kontakte zu knüpfen. Zugleich geht es aber natürlich auch darum, den SV Atlas in seiner Entwicklung zu unterstützen. „Wir wollen ein wettbewerbsfähiger Verein sein“, sagt Stefan Keller mit Blick auf die Regionalliga.

Während Sponsoren automatisch Club-Mitglied werden, gibt es für Interessierte auch die Möglichkeit, als reiner Unterstützer beizutreten – also ohne ein Sponsorenpaket zu buchen. Hierbei kann man zwischen zwei Varianten wählen. Als „Blau-Gelber“ wird man zum Förderer, erhält die SV Atlas-Clubcard, eine Sitzplatz-Dauerkarte und kann bis zu zwei weitere Dauerkarten mit einem Rabatt von zehn Prozent erwerben. Zudem nimmt man am allgemeinen Club-Leben teil und kann bei „exklusiven Club-Veranstaltungen“ dabei sein. Der Beitrag pro Saison beträgt 750 Euro. Als „Spielmacher“ erhält man neben der Clubcard ein Trikot mit der Spielmacher-Rückennummer zehn und dem eigenen Namen. Außerdem bekommt man zwei Sitzplatz-Dauerkarten und kann bis zu zwei weitere Dauerkarten mit einem Rabatt von zehn Prozent ergattern. Club-Leben und Events sind natürlich ebenfalls integriert. Der Beitrag pro Saison liegt bei 1250 Euro.

Laut Stefan Keller arbeitet der SVA bereits seit einigen Monaten an der Entstehung des Clubs. Man habe sich bewusst für zwei Kategorien entschieden. „Daran sieht man: Es ist nicht ausdrücklich ein Club der Eliten. Das passt nicht zu Delmenhorst und Atlas, das wollen wir nicht“, stellt der Marketing-Vorstand klar. „Jeder, der für den SV Atlas was unternimmt, ist gleich viel wert.“ Man freue sich über jeden, der mitmacht. „Wir wollen nahbar bleiben“, sagt Keller. Die bisherigen Reaktionen seien sehr positiv. Im Bereich der Förderer gebe es bereits neue Mitglieder, weitere Anträge seien schon abgegeben worden.

Für Zusammenkünfte der Mitglieder soll im Stadiongebäude ein Clubraum entstehen. Dieser soll eine Stunde vor jedem Spiel, in der Halbzeitpause und bis 90 Minuten nach dem Abpfiff geöffnet werden, um zu klönen und zu fachsimpeln. Diverse Getränke und kleine Snacks gibt es auf Selbstkostenbasis. Die Stadt muss der dauerhaften Nutzung der Räumlichkeit allerdings noch zustimmen. Die erwähnte Clubcard weist einen als Mitglied aus und berechtigt zur Teilnahme an einem Rabattsystem, das sich noch in der Entstehung befindet. Darüber hinaus soll es mehrmals im Jahr einen Stammtisch geben, zu dem jeweils eine bekannte Persönlichkeit zum Gespräch eingeladen wird. „Wir wollen grundsätzlich neben Atlas etwas Interessantes bieten“, sagt Stefan Keller. Das Clubmanagement übernimmt Gabi Steen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite www.svatlas-club.de. Hier steht auch der Mitgliedsantrag zum Herunterladen bereit.

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