Handball-Oberliga

HSG Delmenhorst verpflichtet Hannes Wünsch

Der 23-jährige Rechtsaußen, der aktuell bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen unter Vertrag steht, schließt sich zur kommenden Saison den Delmestädtern an. Er nimmt die Planstelle von Stefan Timmermann ein.
31.03.2020, 12:59
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HSG Delmenhorst verpflichtet Hannes Wünsch
Von Michael Kerzel
HSG Delmenhorst verpflichtet Hannes Wünsch

Rechtsaußen Hannes Wünsch (am Ball) wechselt zur HSG Delmenhorst.

KOWALZIK

Die nächste Neuverpflichtung der HSG Delmenhorst für die kommende Saison ist unter Dach und Fach. Der Handball-Oberligist verstärkt sich auf der Rechtsaußen-Position mit dem 23-jährigen Linkshänder Hannes Wünsch vom Liga-Konkurrenten HSG Schwanewede/Neuenkirchen. „Wir haben letztes Jahr gesehen, wie schwer es ist, einen Rechtsaußen zu finden, der unsere Kriterien erfüllt. Daher sind wir froh, zu diesem frühen Zeitpunkt schon einen gefunden zu haben“, berichtet Trainer Jörg Rademacher. Mit Wünsch erhalte die HSG einen deckungs- und konterstarken Linkshänder. „Er ist zudem noch jung und kann sich weiterentwickeln. Er kennt die Liga. So wie ich ihn kennengelernt habe, ist er ein Super-Typ, der gut in die Mannschaft passt“, lobt der HSG-Coach. Wünsch spielte bislang für den TSV Daverden, den TvdH Oldenburg und den VfL Edewecht. Nach der Auflösung des VfL ging er vor einem Jahr zur HSG Schwanewede/Neuenkirchen.

Die Delmenhorster standen bis dato für die kommende Saison ohne einen oberligaerfahrenen Rechtsaußen da, nachdem Stefan Timmermanns Abschied in Richtung TS Hoykenkamp feststand. „Wir waren gezwungen, auf dieser Position nachzulegen. Hannes Wünsch ist ehrgeizig und gewillt, sein Bestes zu geben und Spiele zu gewinnen. Er ist erfolgshungrig. Das ist ein wichtiger Faktor für uns“, meint Rademacher. Der Coach erwartet, dass Wünsch zusammen mit Tim Coors im rechten Rückraum ein funktionierendes Duo bilden wird.

Die Kaderplanungen sind damit noch nicht abgeschlossen. „Ergänzend zu der jetzigen vorhandenen Grundstruktur der Mannschaft kommen noch die jungen Perspektivspieler aus der zweiten Herren sowie der A-Jugend. Wir schließen jedoch nicht aus, dass wenn es die Möglichkeit gibt, wir die eine oder andere Position neu zu besetzten“, teilt der HSG-Vorsitzende Jürgen Janßen mit.

Rademacher ist mit dem aktuellen Stand zufrieden. „Mit der Mannschaft jetzt sind wir gut unterwegs. Wir gucken, wo wir nachjustieren müssen, aber dazu ist ja noch viel Zeit. Wir sondieren den Markt. Ziel ist es aber, dass die Jungen mit Potenzial aus der Zweiten oder der A-Jugend die Chance bekommen und den Sprung schaffen“, sagt der Coach.

Der Rückraum sei aktuell sehr variabel aufgestellt, auch die Linksaußen-Position ist doppelt besetzt. „Mein Wunsch wäre noch ein Kreisspieler“, sagt Rademacher. Dort hat die HSG aktuell nur Marcian Markowski. Rückraumspieler Lennart Witt half diese Spielzeit häufig auf dieser Position aus. „Man hat in dieser Saison gesehen, dass Cloppenburg und Habenhausen alle Positionen doppelt besetzt und dadurch einen großen Vorteil hatten“, sagt Rademacher.

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