HSG Delmenhorst

HSG Delmenhorst gewinnt ersten Test der Saisonvorbereitung

Trainer Jörg Rademacher zeigte sich zufrieden mit den ersten Eindrücken seiner Mannen beim Test gegen den klassentieferen Wilhelmshavener HV II
23.08.2020, 15:16
Lesedauer: 2 Min
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HSG Delmenhorst gewinnt ersten Test der Saisonvorbereitung
Von Michael Kerzel
HSG Delmenhorst gewinnt ersten Test der Saisonvorbereitung

Neuzugang Janik Köhler ist Abwehrspezialist und stabilisiert den Innenblock. Darüber hinaus fungiert er als Spielmacher.

INGO MÖLLERS

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst sind mit einem Sieg in die Testspielserie der Saisonvorbereitung gestartet. Mit 29:20 (9:10; 18:15) bezwang die Mannen von Trainer Jörg Rademacher den Verbandsligisten Wilhelmshavener HV II in einer Partie, die in jeweils 20-minütige Drittel unterteilt war. „Für ein erstes Spiel bin ich zufrieden. In der Abwehr habe ich gute Sachen gesehen. Natürlich gab es Abstimmungsprobleme, aber das ist zu dem frühen Zeitpunkt der Saisonvorbereitung normal. Wichtig war, dass die Laufbereitschaft da war“, fasste Rademacher zusammen. Er zeigte sich erfreut, dass die HSG derzeit keine Verletzten zu beklagen hat. „Das sah in den vergangenen Jahren deutlich anders aus“, sagte Rademacher. Lediglich Neuzugang Tim Brauner muss sich noch gedulden. „Er braucht mit seiner Schulterverletzung voraussichtlich noch bis Oktober“, mutmaßte der HSG-Coach.

In der Defensive probte die HSG Delmenhorst mit einem 6:0-Riegel, mit dem der Coach ebenfalls zufrieden war. „Mit Janik Köhler und Michael Schröder sind da jetzt körperlich starke Leute, hinzu kommt Dominik Ludwig“, berichtete Rademacher. Zudem fühlt sich Tim Coors defensiv im Innenblock am wohlsten. „Wir haben jetzt einen viel breiteren Kader. Das hat man heute schon gesehen. Wir konnten Tim ein Drittel draußen lassen und durchwechseln. Darüber hinaus haben Hannes Wünsch und Fino Oetken aus privaten Gründen noch gefehlt“, berichtete der Trainer. Dennoch stand eine schlagkräftige Truppe auf dem Parkett, was bei mehreren Ausfällen in der vergangenen Spielzeit so nicht möglich gewesen wäre.

Die Delmenhorster kamen gegen den WHV II schwer aus den Startlöchern und lagen früh mit 0:4 zurück. Bis zum 6:6 glich die HSG aus, ging aber dennoch mit einem knappen 9:10-Rückstand in die erste Drittelpause. „Offensiv war noch viel Leerlauf. Aber das haben wir noch gar nicht trainiert. Die Kreuzbewegungen und das Spiel am Kreis kommen dann. Aber auch so bin ich heute nicht unzufrieden mit der Offensive. Aber klar ist auch, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, meinte Rademacher. Ab September liegt der Fokus im Training und bei den Tests auf der Wurfqualität und der Taktik.

Beim 11:10 führten die Delmenhorster erstmals, setzten sich zum Ende des zweiten Drittels auf 18:15 ab. Den Schlussabschnitt dominierten die Rademacher-Mannen und siegten am Ende souverän mit 29:20.

In dieser Woche trainiert die HSG lediglich einmal in der Halle, zudem stehen Teambuilding-Maßnahmen auf dem Programm. „Nächste Woche bei Achim/Baden spielen wir quasi noch mal aus dem Kalten. Da fehlt auch der eine oder andere Spieler noch. Natürlich will ich jedes Spiel gewinnen, aber das Ergebnis war heute und ist nächstes Woche nicht so wichtig. Ab September geht es dann mit dem intensiven Hallentraining los“, kündigte Rademacher an.

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