Handball-Landesliga Frauen

HSG-Damen holen deutlichen Sieg gegen den Letzten

Gegen den TSV Bremervörde haben die Schützlinge von Ingo Renken mit 29:20 die Oberhand behalten.
28.10.2019, 12:30
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Von Rolf Behrens
HSG-Damen holen deutlichen Sieg gegen den Letzten

Trainer Ingo Renken und die HSG-Damen belegen in der Tabelle Rang drei.

MÖLLERS

Mit einem 29:20 (14:7) über den bislang sieglosen Tabellenletzten TSV Bremervörde haben die Handball-Damen der HSG Delmenhorst in der Landesliga Bremen ihren vierten Saisonsieg geholt und belegen damit den dritten Rang in der Tabelle.

Bremervörde gehörte in den vergangenen Jahren nicht unbedingt zu den Lieblingsgegnern der Delmenhorsterinnen. Auch diesmal brauchten die Schützlinge von Trainer Ingo Renken eine etwas längere Anlaufzeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Erst der sechste Wurf auf das Tor brachte durch Alyssa Schneider das 1:1 in der fünften Minute. Die Würfe davor wurden entweder gehalten oder gingen daneben. Nach dem 4:3 durch Celine Hanenkamp (13.) nahm der HSG-Express Fahrt auf. Gestützt auf eine an diesem Tag recht gut stehende Abwehr und eine super haltende Torfrau Christina Nienaber, die während des gesamten Spiels mehr als 15 gefährliche Würfe parierte, legte die Heimsieben nach 20 Minuten ein 9:4 vor. Bis kurz vor dem Pausenpfiff war die Führung bereits auf 14:5 angewachsen. Durch zwei Treffer in der Schlussminute der ersten Halbzeit verkürzten die nie aufsteckenden Gäste den Rückstand jedoch etwas.

Nach dem Wiederanpfiff traten die Delmenhorsterinnen nicht mehr so dominant auf. „Wir haben in den zweiten 30 Minuten etwas die Spannung verloren. Was mir aber gefallen hat, war die Deckungsarbeit und Torhüterin Christina Nienaber“, analysierte Ingo Renken. Der Vorsprung der Delmenhorsterinnen pendelte nach dem Seitenwechsel immer zwischen sechs und neun Toren hin und her. Vor allem, wenn die Gastgeberinnen auf das Tempo drückten und die erste oder zweite Welle liefen, gab es sichere Tore. Mit zwei schönen Treffern vom Kreis durch Alyssa Schneider zum 28:19 und 29:20 endete das Spiel. „Unsere Fehlerquote an technischen Fehlern und Fehlabgaben ist noch zu hoch. Auch vergeben wir noch zu viele klare Chancen“, lautete das Fazit von Ingo Renken.

In zwei Wochen spielt die HSG wieder zu Hause. Dann heißt der Gegner SV Werder Bremen III.

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