Handball-Oberliga

HSG Delmenhorst bleibt nach drittem Sieg in Folge oben dran

Nach ausgeglichener erster Hälfte setzt sich die Sieben von Trainer Jörg Rademacher in Halbzeit zwei etwas ab und bringt den Auswärtssieg gegen den Elsflether TB über die Zeit.
01.12.2019, 19:23
Lesedauer: 2 Min
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HSG Delmenhorst bleibt nach drittem Sieg in Folge oben dran
Von Michael Kerzel
HSG Delmenhorst bleibt nach drittem Sieg in Folge oben dran

Tim Coors kommt nach seinen Rückenproblemen nach und nach besser in Form. Gegen den Elsflether TV traf er siebenmal.

INGO MÖLLERS

Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende belohnte sich die HSG Delmenhorst mit einem 31:28 (15:15)-Auswärtserfolg gegen den abstiegsbedrohten Elsflether TB. Durch den dritten Sieg in Folge in der Handball-Oberliga festigt die Sieben von Trainer Jörg Rademacher den vierten Tabellenplatz. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg, weil wir die bessere Mannschaft waren“, sagte Rademacher.

Der erste Durchgang gestaltete sich sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte mehrfach hin und her, kein Team ging zwischenzeitlich mit mehr als zwei Toren in Führung. Folgerichtig ging es mit einem 15:15-Unentschieden in die Pause. „Wir haben mit einer 6:0-Deckung angefangen, aber den Rückraum von Elsfleth nicht unter Kontrolle bekommen. Nachdem wir auf 3:2:1 umgestellt hatten, wurde es besser“, berichtete Rademacher. Ab der 20. Minute musste die HSG ohne Spielmacher Frederic Oetken auskommen, der sich am Handgelenk verletzt hatte. „Lennart Witt hat die Position übernommen und mit viel Power ein gutes Spiel gemacht“, lobte der HSG-Coach.

Im zweiten Abschnitt waren es erneut die Delmenhorster, die in Führung gingen und auf 17:15 stellten (32.). Doch die Heim-Sieben konterte und glich erneut aus – 17:17 (35.). Es sollte jedoch das letzte Unentschieden der Partie sein: Die HSG erzielte zunächst drei Treffer in Folge. Zwei Zeitstrafen innerhalb von 15 Sekunden gegen Tim Coors und Jörn Janßen machten den Elsflethern noch mal Hoffnung, doch Torben Sudau traf in doppelter Unterzahl zum 21:17 (40.). Wenig später erzielten Stefan Timmermann und Coors das vermeintlich vorentscheidende 24:19 (44.).

Doch der ETB gab nicht auf und markierte nach einer Auszeit drei Treffer in Folge zum 22:24 (46.). „Wir haben dumme und unnötige Fehler gemacht, Bälle ohne gegnerisches Einwirken ins Aus geworfen“, monierte Rademacher. Es blieb weiterhin spannend, da sich die Hausherren nicht abschütteln ließen. Beim 28:29 kamen sie sogar im zweiten Durchgang erstmals auf einen Treffer heran – fünf Minuten waren hier noch zu absolvieren.

In den ersten knapp vier davon fiel kein Tor. „Elsfleth hatte zweimal die Chance auf den Ausgleich, aber Sönke Schröder hat da super gehalten“, berichtete Rademacher. Eine Minute vor Schluss erzielte Routinier Timmermann das 30:28, Lennart Witt sorgte in der Schlusssekunde für den 31:28-Endstand. „Ich bin sehr froh, dass wir am Schluss die Nerven bewahrt und die Punkte geholt haben. So ein Spiel muss man erst mal gewinnen“, bilanzierte Rademacher.

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