Handball-Landesliga

HSG-Reserve nach Pleite auf Abstiegsplatz

Die HSG Delmenhorst II ist auf einem Abstiegsplatz angekommen. Die Sieben von Trainer Adrian Hoppe unterlag der HSG Bützfleth/Drochtersen vor eigenem Publikum.
04.11.2019, 16:15
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens
HSG-Reserve nach Pleite auf Abstiegsplatz

HSG-Akteur Bastian Schäfer (M.) konnte die Niederlage nicht verhindern.

MÖLLERS

Für die Oberliga-Reserve der HSG Delmenhorst zeichnet sich eine schwierige Saison ab. Nach der 25:31 (14:16)-Niederlage gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen weist das Team von Trainer Adrian Hoppe in der Handall-Landesliga Bremen nun 2:10 Punkte auf und rangiert damit auf einem Abstiegsplatz.

Mit den derzeitigen Leistungen können die Mannschaft und ihr Trainerteam nicht zufrieden sein, denn der Kader ist mit spielerisch talentierten Nachwuchskräften und auch mit Spielern mit Ligaerfahrung recht gut bestückt. Nur konstant abrufen können die Akteure ihr Potenzial derzeit nicht. So auch in der Wehrhahnhalle gegen Bützfleth/Drochtersen, wo zeitweise der Deckungsverband keine echte Einheit bildete und viel zu ruhig den Angriffsbemühungen der Gäste entgegensah. Die zweite Baustelle kristallisierte sich in engen Spielphasen heraus. Geht es in der Schlussphase Spitz auf Knopf zu, dann kommt schnell Hektik auf und jeder versucht, zum Teil unvorbereitet, zum Abschluss zu kommen. Das war auch am Sonntag wieder der Fall – mit negativem Ausgang.

Die Delmenhorster gingen durch Torge Stilke zwar mit 1:0 in Front, doch in der Folgezeit bestimmten erst einmal die Gäste das Geschehen, weil die Gastgeber die Aktivitäten des gegnerischen Kreisläufers einfach nicht in den Griff bekamen und man selbst im Angriff einige unglückliche Abschlüsse hatte. Auch schafften es die HSG-Torhüter nicht, ihren Vorderleuten die nötige Rückendeckung zu geben. So legte der Gast zunächst ein 7:3 und bis zur 20. Minute eine 12:8-Führung vor. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Hausherren dann aber besser in die Spur und waren kurz vor dem Pausenpfiff durch das 14:16 durch Steffen Eilers wieder dran.

Richtig gut wurde es dann bis zur 46. Minute. Kerry Hoppe zeigte im Tor einige Paraden, Bastian Schäfer setzte sich einige Male im Eins-gegen-Eins durch und auch die Abwehr ließ zehn Minuten kein Gegentor zu. Als Marlin Hörner zum 19:17 und Steffen Eilers zum 20:18 einnetzten, liebäugelten die Hoppe-Schützlinge mit einem Punktgewinn. Doch in der Schlussviertelstunde lief es nicht mehr rund. Die Unparteiischen lagen mit einigen Entscheidungen zuungunsten der HSG völlig neben der Spur. Die Deckung war wieder lückenhaft, im Angriff wurde die Hoppe-Sieben hektisch und suchte viel zu früh den Abschluss. „Wir haben die Linie verloren“, sagte Trainer Adrian Hoppe. Die Folge, aus dem 22:21 wurde ein 23:28, womit das Spiel entschieden war. Die Zeiten für die Delmenhorster werden stürmischer.

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