Handball-Landesliga Bremen HSG-Reserve verliert und hadert

Die HSG Delmenhorst II hat gegen Fredenbecks Drittvertretung den Kürzeren gezogen
11.03.2019, 13:51
Lesedauer: 1 Min
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Die spielerische Reife der gegnerischen Routiniers und einige strittige Schiedsrichter-Entscheidungen waren entscheidend dafür, dass die HSG Delmenhorst II in eigener Halle das Handball-Landesligaspiel gegen den VfL Fredenbeck III mit 30:35 (15:18) verloren haben. Während die Gäste in der Liga weiter zu den Meisterschaftsanwärtern zählen, rangieren die Delmenhorster im gesicherten Mittelfeld. Chancenlos waren die Schützlinge von Trainer Adrian Hoppe gegen den VfL aber nicht.

Während Fredenbeck in der ersten Halbzeit stets vorn lag, kamen die Hoppe-Schützlinge nach der Halbzeit (15:18) besser in die Partie. Als Lars Schütte in der 39. Minute zum 22:23 einnetzte, schien die Wende möglich zu sein. Die HSG war jetzt drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch in der starken Delmenhorster-Phase folgten ein paar zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen, die durchaus auch anders herum hätten ausgelegt werden können. Die Delmenhorster haderten daraufhin zu viel mit den Unparteiischen und verloren die Konzentration auf das Spiel. „Wir haben uns von den Schiedsrichtern aus dem Konzept bringen lassen. Fast jede Entscheidung, bei denen sie sich uneinig waren, fiel gegen uns aus. Dadurch verloren wir die Linie und die abgeklärten Gäste konnten sich wieder aus der Umklammerung befreien“, erklärte Trainer Adrian Hoppe. Ein Fredenbecker 8:1-Lauf zum 31:23 entschied die Partie. Zum Ende gelang den Delmenhorstern nur noch etwas Ergebniskosmetik.

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