Fußball-Regionalliga

Jahn-Frauen bestätigen ihre Heimstärke

Das Team von Claus-Dieter Meier hat Holstein Kiel mit 4:0 bezwungen. Damit klettern die Violetten in der Tabelle auf Platz drei.
14.10.2019, 12:58
Lesedauer: 2 Min
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Von Hannah Eilers
Jahn-Frauen bestätigen ihre Heimstärke

Neele Detken (links) war einmal mehr einer der Aktivposten im Spiel des TV Jahn Delmenhorst. Sie bereitete drei Tore vor und erzielte eins selbst.

INGO MÖLLERS

Deutlich mit 4:0 (3:0) haben die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst ihren Gast Holstein Kiel bezwungen und belegen nun den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Nord. Wie bereits im vorherigen Heimspiel gegen den TuS Büppel präsentierte sich das Team von Trainer Claus-Dieter Meier überlegen und bestätigte seine Heimstärke.

Den Grundstein zum ersten Tor legte Neele Detken. Sie setzte sich gegen die Kieler Abwehrspielerinnen durch und passte quer zum zweiten Pfosten. Dort lauerte Pia von Kosodowski, die ihren Fuß nur noch hinhalten musste und den Ball zum 1:0 versenkte (17.). Zehn Minuten später gelang es Detken erneut, sich gegen die Kieler Abwehr zu behaupten. Sie spielte von der halbrechten Seite einen Querpass auf Nathalie Heeren, die aus 15 Metern Entfernung ohne Probleme zum 2:0 einnetzte (28.). Nur drei Minuten später war es dann Detken selbst, die den nächsten Treffer nachlegte. Die Gäste spielten zurück zu ihrer Torhüterin Victoria Bendt, Detken sprintete dazwischen. „Da hat sie wirklich sehr gut aufgepasst. Sie hat das Rückspiel super abgefangen und dann auch noch die Torfrau ausgespielt“, lobte Coach Meier. Seine Akteurin belohnte sich, indem sie die 3:0-Führung für ihr Team erzielte (31.).

Deutliche Pausenführung

„Das 3:0 zur Halbzeit hat den Spielverlauf sehr gut dargestellt. Wir haben von Anfang an das Kommando übernommen. Bei Kiel fehlten einige wichtige Spielerinnen, das hat man der Mannschaft angemerkt. Sie war schon zu Beginn sehr passiv und trat nervös auf“, analysierte der Jahn-Trainer.

Nach dem Seitenwechsel bewies sein Team einmal mehr seine Spielstärke über den rechten Flügel. Detken setzte sich zum dritten Mal über diese Seite durch und passte zurück auf Heeren, die den Ball aus kurzer Distanz zum 4:0 im Tor unterbrachte (52.). Trotz deutlicher Überlegenheit verpassten es die Gastgeberinnen im weiteren Verlauf der Partie mehrmals, einen höheren Sieg zu erzielen. In der 53. Minute scheiterte von Kosodowski nach Zuspiel von Detken an der stark reagierenden Kieler Torhüterin Bendt. In der 85. Minute erhielten die Jahn-Frauen eine weitere Gelegenheit, die Führung auszubauen, als sich Denise Hasselbring durchsetzte. Ihr Schuss ging allerdings am Tor vorbei.

„Wir hätten mehr Tore machen können. Ein 5:0 oder 6:0 wäre bei den vielen Chancen angemessen gewesen“, meinte Meier. Insgesamt zeigte sich der Coach nach der Partie aber zufrieden. „Wir haben unsere Stärke über die rechte Seite ausgespielt und konnten im Aufbauspiel von Kiel viele Bälle erobern“, freute er sich. Insgesamt müsse seine Elf nun aber daran arbeiten, auch nach einer deutlichen Führung nicht nachzulassen. Holstein gab in der zweiten Halbzeit ebenfalls einige Schüsse auf das Delmenhorster Tor ab, die Jahns Torhüterin Janella Rogowski Quesada aber souverän entschärfte.

„Wir sind in der Lage, oben mitzuspielen. Die Mannschaft hat sich als Saisonziel gesetzt, unter die ersten Fünf zu kommen. Da gehören wir meiner Meinung nach auch hin“, zog Meier ein erstes Zwischenfazit. „Solche Heimspiele wie heute müssen wir gewinnen, um dieses Ziel zu erreichen. Zu Hause sind wir stark, jetzt müssen wir auswärts noch etwas nachlegen“, fügte er hinzu. Die Gelegenheit dazu hat das Team bereits am kommenden Sonntag. Dann sind die Jahn-Frauen beim Tabellenneunten, der TSG 07 Burg Gretesch, zu Gast. Meier erwartet eine interessante Partie.

Weitere Informationen

TV Jahn Delmenhorst - Holstein Kiel 4:0 (3:0)

TV Jahn Delmenhorst: Rogowski Quesada – Hechtenberg, Grotheer (76. Hasselbring), Detken, Poppen, Matzdorf (61. Matta), Göbel, Heeren, Haar, von Kosodowski (68. Blase), Fahlbusch

Tore: 1:0 Pia von Kosodowski (17.), 2:0 Nathalie Heeren (28.), 3:0 Neele Detken (31.), 4:0 Nathalie Heeren (52.) HAE

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