Fußball-Regionalliga Jahn-Frauen unterliegen dem Tabellenführer nur knapp

Die Elf von Claus-Dieter Meier hat gegen den SV Henstedt-Ulzburg gut mitgehalten, musste sich aber letztlich mit 1:2 geschlagen geben.
04.11.2019, 15:16
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Jahn-Frauen unterliegen dem Tabellenführer nur knapp
Von Justus Seebade

Viel hat nicht gefehlt, aber am Ende hat es dann eben doch nicht ganz gereicht. Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst zogen sich beim ungeschlagenen Regionalliga-Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg achtbar aus der Affäre, standen bei der 1:2 (1:1)-Niederlage letztlich aber mit leeren Händen da. Die Entscheidung fiel erst spät: In der 81. Minute stellte Torjägerin Alina Witt, die nun schon 18-mal genetzt hat, den Sieg für ihre Farben sicher. Henstedt-Ulzburg rangiert nach zehn Partien mit 28 Punkten an der Spitze. Die Jahn-Frauen finden sich mit zwölf Zählern auf Rang sieben wieder.

„Sie sind Tabellenführer, das hat man gemerkt“, meinte Claus-Dieter Meier. Der Trainer der Delmenhorsterinnen zeigte sich mit der Leistung seines Teams aber durchaus einverstanden. „Dass wir in Führung gegangen sind, zeigt, dass wir uns nicht versteckt haben“, lobte Meier. Seine Elf habe versucht, ihr eigenes Spiel durchzubringen, was den Gegner durcheinandergebracht habe. Die Violetten belohnten sich mit dem Führungstreffer. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wurde Neele Detken geschickt, die aus 15 Metern flach abschloss (30.). Die Gastgeberinnen kamen aber noch vor der Pause zum Ausgleich. Kira Grotheer brachte Witt im Strafraum zu Fall, den Elfmeter verwandelte Vera Homp (45.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Jahn-Frauen im Spiel, wenngleich sie einige brenzlige Situationen überstehen mussten. „Unsere Torhüterin hat ihre Sache gut gemacht“, lobte Meier seine Keeperin Jannika Ehlers. Die Gäste versuchten, den Primus in seinem Aufbauspiel zu stören. „Das kannst du aber nicht über 90 Minuten, das war klar“, meinte der TVJ-Coach. Und so schaffte Henstedt-Ulzburg es doch noch, die Begegnung zu drehen. Nach einem langen Ball nach vorne setzte sich Witt durch, lief alleine aufs Tor zu und suchte sich die Ecke aus.

„Wir haben das gebracht, was wir bringen können“, sagte Meier, für dessen Mannschaft am kommenden Sonntag die nächste schwierige Aufgabe auf dem Programm steht. Die Delmenhorsterinnen empfangen Hannover 96 – den aktuellen Tabellenzweiten. Im ersten Vergleich mussten sie sich trotz 2:0-Führung noch mit 3:5 geschlagen geben.

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