Leichtathletik

Ofure Okojie triumpiert beim Ländervergleich

Die Leichtathletin Ofure Okojie vom Delmenhorster TV zeigte beim Ländervergleich in Flensburg gute Leistungen über 100 sowie 4x100 Meter und siegte mit der niedersächsischen Auswahl.
14.09.2021, 14:35
Lesedauer: 1 Min
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Von Niklas Johannson
Ofure Okojie triumpiert beim Ländervergleich

Sprintete trotz starkem Gegenwind in 13,10 Sekunden über 100 Meter: Ofure Okojie.

Ingo Möllers

Großer Erfolg für Ofure Okojie vom Delmenhorster TV: Das vom niedersächsische Leichtathletikverband (NLV) für die Landesauswahl nominierte Sprinttalent triumphierte in Flensburg gemeinsam mit ihrem niedersächsischen U 16-Auswahlteam beim traditionellen Ländervergleich der norddeutschen Leichtathletikverbände.

Okojie, die noch der Altersklasse W 14 angehört, landete bei widrigen Bedingungen und erheblichem Gegenwind im Sprint über 100 Meter in 13,10 Sekunden hinter ihren jeweils ein Jahr älteren Kontrahentinnen Lilith Belau (Berlin) und Charlotte Waldkirch (ebenfalls Niedersachen) auf einem glänzenden dritten Platz. Als Schlussläuferin der 4x100-Meter-Staffel sicherte sie darüber hinaus für Niedersachsen hinter dem siegreichen Team aus Berlin in 49,13 Sekunden den zweiten Platz und sammelte dadurch wichtige Punkte.

Dass Niedersachsen auf die Starts von Okojies setzen könnte, stand im Vorfeld lange Zeit auf der Kippe. Aufgrund einer schmerzhaften Schienbeinkanten-Entzündung sei für die 13-Jährige über mehrere Wochen nur reduziertes Training möglich gewesen. „Das sie bei diesem Trainingsrückstand nicht an ihre Bestzeit über 100 Meter (12,56 Sekunden, die Red.) herankam, ist absolut nachvollziehbar“, sagte Richard Schmid, Abteilungsleiter der Delmenhorster Leichtathleten und ergänzte: „Erst wenige Tage vor dem Wettkampf in Flensburg stand letztlich fest, dass Ofure an den Start gehen wird.“

Aufgrund der starken Leistungen der DTV-Sprinterin stand am Ende erneut die niedersächsische Auswahl, die seit 2003, abgesehen von 2011 und 2015, stets die siegreiche Mannschaft stellte, mit 114 Punkten als Gewinner fest. Das 41-köpfige Team behauptete sich vor Berlin (91 Punkte), Schleswig-Holstein (89 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (57 Punkte) und dem Team aus Hamburg, das 45 Punkte erreichte. Leichtathleten aus Bremen waren in diesem Jahr nicht dabei.

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