Handball-Landesliga Renken-Team dreht das Spiel

Die Frauen der HSG Delmenhorst haben sich in der zweiten Halbzeit gesteigert und gegen die LTS Bremerhaven mit 29:21 gewonnen.
09.03.2020, 14:04
Lesedauer: 1 Min
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Von Rolf Behrens

Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit mit einem 10:13-Rückstand haben die Handballerinnen der HSG Delmenhorst das Landesliga-Duell gegen die LTS Bremerhaven nach dem Seitenwechsel komplett gedreht und am Ende mit 29:21 gewonnen.

In den ersten 30 Minuten fehlten den Delmenhorsterinnen die Ideen, um das Spiel erfolgreich gestalten zu können. Die 6:0-Abwehr stand nicht kompakt und ließ sich von den Gästen mit Würfen aus dem Rückraum überwinden. So übernahmen die Bremerhavenerinnen von Beginn an die Führung und bauten im Verlauf der ersten Halbzeit ihren 5:3-Vorsprung auf 9:5 und nach 26 Minuten auf 12:7 beziehungsweise 13:8 aus. Auch im Angriff lief es bei den Gastgeberinnen noch nicht rund. "Aus dem Rückraum konnten wir wenig Druck erzeugen und mit einigen Würfen an das Gebälk hatten wir Pech“, sagte Trainer Ingo Renken.

In der Tat gab es lange Zeit zu viele Fehlwürfe. Nach 20 Minuten nahm Ingo Renken eine Auszeit, beorderte Sandra Peters für Christina Nienaber ins Tor und schwor sein Team noch einmal ein. Stine Neitzel, die wieder vom Siebenmeterpunkt und später auf Linksaußen eine Torgarantin war, traf kurz vor der Pause zum 9:13. Kerstin Cordes versenkte einen Siebenmeter zum 10:13.

Im zweiten Durchgang ließ Ingo Renken die torgefährliche Anna Loos hautnah decken – mit Erfolg. Im Tor wusste nun Sandra Peters ihre Stärken zu zeigen. Sie war an diesem Tag eine Garantin dafür, dass die Delmenhorsterinnen das Spiel drehten. „Unsere Deckung stand im zweiten Abschnitt wesentlich besser und agierte viel aggressiver. Im Angriff haben wir Tempo aufgenommen, sind in die Tiefe und auf die Nahtstellen gegangen. So kamen wir immer besser ins Spiel“, schilderte Ingo Renken.

Alexandra Hildener erzielte nach 36 Minuten den 15:15-Ausgleich. Drei Neitzel-Tore hintereinander brachten die 18:15-Führung. Nachdem Sandra Peters beim Stand von 21:19 dreimal klasse reagiert hatte, waren die Renken-Damen in den letzten zehn Minuten das spielbestimmende Team. Von 22:20 zogen die Gastgeberinnen auf 26:20 davon und kamen durch Celine Hanenkamp zehn Sekunden vor dem Ende zum 29:21-Endstand.

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