Sanierungsarbeiten

Stadionhalle erst später fertig

Die Arbeiten in der Stadionhalle verzögern sich, sodass sie nicht wie geplant mit dem Ende der Herbstferien abgeschlossen sind. Die Halle kann dem neuen Zeitplan zufolge ab dem 9. November genutzt werden.
21.09.2020, 16:39
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Stadionhalle erst später fertig
Von Justus Seebade

Die Stadionhalle steht den Delmenhorster Sportvereinen doch nicht mit dem Ende der Herbstferien zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten verzögern sich, sodass die Halle dem neuen Zeitplan der ausführenden Firma und des Gebäudemanagements zufolge erst ab dem 9. November wieder für den Schul- und Vereinssport genutzt werden kann. Das geht aus einer E-Mail der Stadtverwaltung hervor, die dem DELMENHORSTER KURIER vorliegt.

„Insbesondere der Abbruch des Sportbodens gestaltete sich sehr aufwendig, weil eine Aufteilung in kleine Parzellen notwendig wurde. Diese Parzellen mussten sehr kleinteilig abgetrennt werden. Durch Planen wurde die lokale Begrenzung von Staub- und Schadstoffpartikeln sichergestellt. Mit Ende der 37. Kalenderwoche ist der Abbruch des Sportbodens abgeschlossen und können die nachfolgenden Arbeiten aufgenommen werden“, heißt es in der E-Mail. In der vergangenen Woche folgten demnach die Elektroarbeiten, zwischen dem 28. September und dem 25. Oktober soll der neue Boden eingebaut werden. Dann müssen die Trennvorhänge abgenommen werden, ehe sich der Einbau der Tribüne und der Sportgeräte sowie die Schlussreinigung anschließen. Diese letzten Arbeiten sollen mit dem Ende der 45. Kalenderwoche, also bis zum 8. November, abgeschlossen sein.

„Aufgrund der begrenzten Hallenkapazitäten ist daher eine Ausführung der gewohnten Hallenaktivitäten nicht möglich“, teilt die Stadtverwaltung in der E-Mail mit. Bei der Vergabe von Hallenzeiten müsse die besondere Situation berücksichtigt werden, daher könnten nicht alle Bedarfe gedeckt werden. Betroffen sind die HSG Delmenhorst, der HC Delmenhorst, der TuS Hasbergen und der Delmenhorster TB.

Dass sich die Sanierung verzögert, hat auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb bei den Handballern der HSG. „Wir haben auf Grundlage der von der Stadt mitgeteilten Termine bei der Hallenvergabe unsere Saisontermine abgestimmt“, sagt der Vorsitzende Jürgen Janßen. Der HSG entstehe nicht nur ein finanzieller Schaden, sondern man wisse zum jetzigen Zeitpunkt nicht, „wie eine Saison überhaupt durchzuführen ist“. Man müsse nun Spiele verlegen und könne nicht sagen, wie und wohin.

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