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Infizierte Spieler sind genesen

Alle infizierten Spieler des SV Atlas Delmenhorst sind wieder genesen - das gab Klub-Chef Manfred Engelbart auf der vereinseigenen Facebookseite bekannt. Außerdem sprach er über die aktuelle Situation.
11.11.2020, 15:03
Lesedauer: 1 Min
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Von Niklas Johannson
Infizierte Spieler sind genesen

Das Team des SV Atlas ist wieder komplett.

Oliver Baumgart (hansepixx)

Es waren turbulente Wochen beim SV Atlas Delmenhorst: Ein schwieriger Start in die Regionalliga, mehrere positive Testungen, Quarantäne für das gesamte Team und nun der November-Lockdown. Auf der vereinseigenen Facebookseite sprach Klub-Chef Manfred Engelbart über die momentane Situation bei den Blau-Gelben. Zunächst informierte er jedoch über den aktuellen Gesundheitszustand der bis vor Kurzem noch infizierten Spieler: „Das ist im Moment die wichtigste Nachricht, es geht allen wieder gut, darüber sind wir sehr glücklich. Wenn es denn möglich wäre, könnte jeder am Training teilnehmen. Aber uns sind ja bekanntlich die Hände gebunden.“

Nach dem Auswärtsspiel beim FC Oberneuland musste die komplette Mannschaft in häusliche Quarantäne: „Ich war geschockt. Man fühlt ganz extrem mit jedem Einzelnen mit und hofft, dass es gut ausgeht. Und man denkt natürlich auch an den Verein. Die Konkurrenz hatte Gelegenheit, in der Zeit Punkte zu holen. Wir müssen die ausgefallenen Spiele im Drei-Tages-Rhythmus nachholen. Die zusätzlichen englischen Wochen bedeuten erst einmal keinen Vorteil für uns.“

Außerdem gab Engelbart Einblicke, wie es für den SVA in den kommenden Wochen weitergehen könnte: „Natürlich waren wir im Kontakt mit dem Verband. Der ist als Veranstalter der Regionalliga Nord jetzt sehr aktiv, um eine politische Lösung zu erreichen. Man muss ganz klar sagen: Wenn wir am 5. Dezember wieder spielen sollen, dann brauchen wir mindestens vierzehn Tage Vorbereitung.“

Gedanken, dass die Rückrunde eventuell aus Termingründen entfallen könnte, nimmt Engelbart negativ auf: „Wir wären mit einer solchen Lösung extrem bestraft. Unser Problem ist, dass wir bisher keine Punkte gegen ebenfalls bedrohte Teams geholt haben“, und führt fort: „In der Rückrunde hätten wir die große Chance noch einiges gutzumachen. Aber zum Glück ist diese Variante beim Staffelleiter noch kein konkretes Thema.“

Bislang stehen für den Aufsteiger erst zwei Punkte zu Buche. Dennoch zeigt sich Engelbart optimistisch: „Ich habe tatsächlich allergrößtes Vertrauen in unser Team. Die Jungs haben einen wunderbaren Charakter, da ist kein Stinkstiefel dabei. Es ärgert sie doch selbst am meisten, dass bei den vielen Möglichkeiten nicht mehr rumgekommen ist bisher. Aber wir haben natürlich keine Zeit mehr.“

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