SV Atlas Delmenhorst

Fußballpause für Leon Lingerski

Aufgrund von Verletzungsproblemen beendet Atlas-Verteidiger Leon Lingerski seine Laufbahn vorerst. Ob er ein Comeback startet, hängt von seinem Knie ab.
13.07.2020, 17:04
Lesedauer: 1 Min
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Fußballpause für Leon Lingerski
Von Michael Kerzel
Fußballpause für Leon Lingerski

Aufgrund von Verletzungsproblemen beendet Atlas-Verteidiger Leon Lingerski seine Laufbahn vorerst.

Janina Rahn

DDer SV Atlas Delmenhorst muss in der anstehenden Saison in der Fußball-Regionalliga ohne Leon Lingerski auskommen. Der Defensiv-Allrounder fällt seit Monaten wegen Knieproblemen aus und beendet nun seine Laufbahn als Fußballer vorerst. Bereits vor dem Wechsel an die Delme hatte er häufig mit Verletzungen wie einer Schambeinentzündung zu kämpfen. Aufgrund dieser Problematik war er vor zwei Jahren aus der Regionalliga zu den Blau-Gelben gewechselt, um bei geringerer Trainingsbelastung seiner Verletzungsanfälligkeit Herr zu werden. Doch das funktionierte nicht.

Lingerski wandte sich auf der Homepage des SV Atlas an die Fans. „Leider habe ich keine guten Neuigkeiten. Ich werde meine Fußballschuhe vorübergehend an den Nagel hängen. Wie ihr wisst, hatte ich in der letzten Saison mit Knieproblemen zu kämpfen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass es für mich mit Blick auf meinen Beruf ein zu hohes Risiko darstellt und ich somit das Fußballspielen erst einmal hintenanstellen muss“, teilte der 25-Jährige mit.

Lingerski gehörte, wenn fit, zu den Leistungsträgern der Delmenhorster und auch zu den besten Spielern der Oberliga. Der Bremerhavener blickt positiv auf seine Atlas-Zeit zurück. „Ich bin unglaublich dankbar und stolz, zwei Jahre lang euer Trikot getragen zu haben. Mit euch habe ich mit dem DFB-Pokalspiel gegen Werder Bremen meinen größten sportlichen Erfolg feiern können und mit dem Pokalfinale in Hannover unvergessliche Erinnerungen geschaffen. Es hat mir riesig Spaß gemacht unter den Anfeuerungen von euren Rängen Fußball zu spielen. Ich werde es vermissen“, schrieb er.

Geschlossen ist die Tür nicht. „Mein Wunsch wäre es gewesen, meinen Vertrag zu verlängern und weiter die Abwehr in Düsternort dichtzuhalten. Sollte ich das Gefühl haben, dass mein Knie der intensiven Belastung doch standhalten kann, strebe ich dies auch an“, teilte Lingerski mit. Auch der Verein wollte mit Lingerski weitermachen. „Leon ist ein großartiger Typ, mit dem wir sehr gerne verlängert hätten. Der Verein hält ihm die Tür auf, falls er im Fußball nochmal angreifen möchte“, sagte Bastian Fuhrken, Leiter Leistungsfußball beim SV Atlas.

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