Fußball-Regionalliga

Der Fahrplan des SV Atlas steht fest

Die Testspiele des SV Atlas Delmenhorst sind terminiert. Auch die Gegner in der Südstaffel der Regionalliga sind bekannt. Unterdessen trennt sich der SVA von Aleksandar Jankovic.
20.07.2020, 17:59
Lesedauer: 2 Min
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Der Fahrplan des SV Atlas steht fest
Von Justus Seebade
Der Fahrplan des SV Atlas steht fest

Aleksandar Jankovic (Nummer 33) wechselte erst im vergangenen Winter zum SV Atlas. Sein Vertrag wurde nun nicht verlängert.

Ingo Möllers

Beim SV Atlas Delmenhorst beginnt am kommenden Freitag mit dem zweiten Trainingsblock die intensive Vorbereitung auf die Fußball-Regionalliga. Die Spielpraxis kommt dabei definitiv nicht zu kurz. Auf dem Plan stehen sechs Tests und ein Blitzturnier. Den Auftakt bildet am Sonnabend, 25. Juli, eine Partie beim Oberliga-Aufsteiger Blau-Weiß Lohne. Los geht’s um 15 Uhr. Es folgen ein Duell mit der eigenen Reserve (29. Juli, 19 Uhr) und ein Blitzturnier mit dem SV Baris sowie dem VfL Wildeshausen (2. August, ab 17 Uhr), ehe richtige Gradmesser auf die Mannschaft von Trainer Key Riebau warten. Am 5. August steht ab 19.30 Uhr auswärts ein Vergleich mit dem künftigen Ligakonkurrenten SSV Jeddeloh auf dem Programm.

Am folgenden Wochenende bestreiten die Blau-Gelben gleich zwei Partien. Am 8. August kommt der VfL Oldenburg ins Delmenhorster Stadion (16 Uhr), einen Tag später ist zur gleichen Anstoßzeit der Bremer SV zu Gast. Für den 22. August ist – ebenfalls daheim – ab 17 Uhr ein Test gegen Teutonia 05 Ottensen terminiert. Zwei Wochen später wird es dann ernst. Wie der SVA auf seiner Facebook-Seite mitteilt, plant der Norddeutsche Fußballverband den Saisonstart für das Wochenende 5./6. September.

Auf welche Gegner der Regionalliga-Neuling in der kommenden Spielzeit trifft, steht mittlerweile auch fest. Die Aufteilung der 22 Mannschaften in zwei Staffeln erfolgte anhand regionaler Gesichtspunkte. Atlas bekommt es in der Südstaffel mit den U23-Teams des SV Werder Bremen, VfL Wolfsburg und von Hannover 96 zu tun. Die weiteren Kontrahenten heißen HSC Hannover, TSV Havelse, VfV Borussia Hildesheim, SSV Jeddeloh, FC Oberneuland, VfB Oldenburg und BSV Rehden. „Das war so zu erwarten. Alles andere hätte mich überrascht“, meint Bastian Fuhrken, Sportlicher Leiter des SVA. In seinen Augen ist die Runde stärker besetzt als die parallel laufende Nordstaffel.

Auch in personeller Hinsicht gibt es Neuigkeiten. Mit Aleksandar Jankovic geht ein Akteur, der erst in der Winterpause zu den Blau-Gelben gestoßen war. Sein Vertrag wurde nicht verlängert. „Eine Kaderplanung ist immer eine große Herausforderung und alles muss passen. Wir planen zukünftig nicht mehr mit Aleks und sagen vielen Dank. Vor allem für zwei wichtige Tore gegen Arminia Hannover“, erklärt Bastian Fuhrken. Im ersten Pflichtspiel des Jahres in der Oberliga hatte Jankovic den 2:1-Sieg gegen Arminia sichergestellt. Auch gegen Lupo Martini Wolfsburg, den TB Uphusen und Kickers Emden stand er in der Startelf.

Der Abgang von Jankovic bedeutet zugleich, dass auf der offensiven Außenbahn noch nachgerüstet werden muss. „Das ist im Moment unser ganz klarer Plan“, sagt Fuhrken. Man befinde sich derzeit mit zwei potenziellen Neuzugängen in Gesprächen. In der Defensive seien die Personalplanungen derweil weitestgehend abgeschlossen. Dass aber auch hier noch jemand verpflichtet wird, ist laut Fuhrken nicht ausgeschlossen.

Unterdessen ist klar, dass nun auch die Lautsprecheranlage im Stadion erneuert wird. Im Juni hatte der Stadtrat bekanntlich beschlossen, dem SV Atlas für den erfolgreichen Aufstieg in die Regionalliga eine zweckgebundene Zuwendung in Höhe von 250 000 Euro zur Verfügung zu stellen, um die Mindestvoraussetzungen für die Regionalliga-Zulas­sung zu erfüllen – abgesehen von der Lautsprecheranlage. In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Ersten Stadtrat Markus Pragal, dem Fachbereich Gebäudemana­gement, dem Fachdienst Stadtgrün, dem SV Atlas sowie dem Fachdienst Schule und Sport wurde deutlich, dass dem SV Atlas „ein sehr günstiges Angebot für die Sanierung der Laut­sprecheranlage vorliegt“, wie es in der Vorlage der jüngsten Ratssitzung hieß. Durch eine Erhöhung des Zuschusses um 50 000 Euro kann die Lautsprecheranlage nun erneuert werden. Der Rat traf den Beschluss einstimmig.

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