Tischtennis

Finanzielle Entlastung für die Vereine

Der Tischtennis-Verband Niedersachsen und der Bezirksverband Weser-Ems senken in der kommenden Saison die Mannschafts-Nenngelder.
26.03.2021, 13:20
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Andreas Lehmkuhl
Finanzielle Entlastung für die Vereine

Die Tischtennis-Saison 2020/21 wurde abgebrochen. In der kommenden Spielzeit müssen die Teams geringere Nenngelder zahlen.

Sandra Brockmann

Sowohl der Hauptausschuss des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen (TTVN) als auch der Vorstand des Bezirksverbandes Weser-Ems haben bei Online-Sitzungen beschlossen, ihre Vereine in der kommenden Saison finanziell durch eine Senkung der Mannschafts-Nenngelder zu entlasten. Der Grund hierfür sind die gesunkenen Kosten der Verbände. „Durch die Vielzahl ausgefallener Maßnahmen und Lehrgänge haben wir auf der Ausgabenseite eine deutliche Entlastung. Da zudem die geplanten Einnahmen weitestgehend realisiert werden konnten, steht unter dem Strich ein Plus“, erklärte TTVN-Vizepräsident Andreas Schramm. Erstattungen an die Vereine soll es nicht geben, für die kommende Saison sollen aber einmalig die Nenngelder für Verbands- und Landesligen gesenkt werden. Außerdem sind für die Vereine unterstützende Maßnahmen für die Bindung und Gewinnung von Mitgliedern geplant.

Auf Bezirksebene, also von der Bezirksoberliga bis hinunter zu den Bezirksklassen, hat der Vorstand des Bezirksverbandes eine temporäre Halbierung der Nenngelder angekündigt. Auch hier sorgten niedrigere Ausgaben, unter anderem durch reduzierte Aufwandsentschädigungen für die Staffelleiter, für eine positive finanzielle Bilanz, von der die Vereine nun profitieren sollen. Darüber hinaus wurde beschlossen, das Spielsystem der Damen-Bezirksklassen zu ändern. Statt im Werner-Scheffler-System für Vierermannschaften soll nun im sogenannten Braunschweiger System gespielt werden. In diesem Modus, der in Delmenhorst/Oldenburg-Land bereits in der 3. Kreisklasse der Herren und in den Nachwuchs-Ligen angewandt wird, können die Teams wahlweise zu viert oder zu dritt antreten. „Wir tragen damit dem Wunsch vieler Vereine Rechnung, die auf dieser untersten Ebene in manchen Spielen nicht mit den bislang geforderten vier Spielerinnen antreten konnten“, erklärte Damenwartin Almuth Melles.

Im Bezirk Weser-Ems gibt es schon seit Jahren keine Damen-Kreisligen mehr, sodass die Bezirksklassen die unterste Klasse sind. Im Kreis Delmenhorst/Oldenburg-Land betrifft das den TuS Hasbergen, die TTG DHI II, den Delmenhorster TV, den TTV Klein Henstedt und den TV Hude, die zusammen mit dem TV Esensham, dem TuS Wahnbek II und dem Hundsmühler TV IV eine gemeinsame Bezirksklasse bilden.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+