Fußball-Bezirksliga Unnötige Niederlage für den SV Baris

Die Delmenhorster nutzen ihre Chancen nicht und unterliegen dem TSV Abbehausen daheim mit 1:2.
08.09.2019, 18:57
Lesedauer: 2 Min
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Unnötige Niederlage für den SV Baris
Von Justus Seebade

Delmenhorst. Sie war schon ziemlich unnötig, die Niederlage des SV Baris Delmenhorst gegen den TSV Abbehausen. Auf heimischer Anlage unterlag die Fußball-Mannschaft von Trainer Önder Caki mit 1:2 (0:1), hätte das Bezirksliga-Spiel aber aufgrund der deutlich höheren Anzahl an guten Möglichkeiten durchaus für sich entscheiden können, wenn nicht sogar müssen. Vor allem in der ersten Hälfte ließen die Gastgeber einige hervorragende Gelegenheiten liegen – was Caki sauer aufstieß: „Wir müssen in der ersten Halbzeit unsere Chancen verwerten. Wir hätten das Spiel nicht verlieren dürfen.“

Bereits relativ früh musste Baris den ersten Rückschlag wegstecken. Ein Abbehauser Schuss landete im Strafraum am Arm von Mert Tunc – eine sehr unglückliche Szene aus Sicht der Delmenhorster. Hinzu kam, dass Torwart Orhan-Can Karakaya am Elfmeter von Daniel Hämsen noch dran war, ihn aber nicht mehr entscheidend ablenken konnte (13.). In der Folge stand der TSV sehr tief, während Baris die spielerisch überlegene Mannschaft stellte und auf den Ausgleich drängte. Der gelang Dennis Kuhn vermeintlich, doch der Schiedsrichter hatte bei seinem Versuch ein Handspiel erkannt (15.). Die besten Möglichkeiten vergab danach Mikael Blümel, der jeweils an Gäste-Keeper Sören Büsing scheiterte (20./25.).

Nach der Pause dauerte es nicht lange, bis Baris jubeln durfte. Kuhn steckte genau im richtigen Moment auf Irfan-Zeki Gök durch, der eiskalt abschloss (52.). Fünf Minuten später freuten sich die Caki-Mannen erneut, doch beim Treffer von Blümel hatte der Unparteiische eine Abseitsposition gesehen. Im direkten Gegenzug passten sie nicht richtig auf und wurden bestraft. Tom-Cedric Böger legte quer auf Bjarne Böger, der zum 1:2 vollendete (58.).

Die Riesenchance zum erneuten Ausgleich bot sich Mert Caki, der mit einem von Kuhn herausgeholten Strafstoß an Büsing scheiterte (66.). Pech hatte Kuhn, als sein Versuch aus spitzem Winkel am Pfosten landete (75.). Es sollte eben einfach nicht sein an diesem Nachmittag. Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit forderten die Baris-Akteure nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum einen Handelfmeter, den es jedoch nicht gab, was die Platzherren auf die Palme brachte. Der bereits ausgewechselte Tayfun Kurt holte sich wegen Meckerns gar die Ampelkarte ab (88.).

„Den ersten Elfmeter kann ich verstehen, aber dann erwarte ich, dass der auf der anderen Seite auch gepfiffen wird“, meinte Önder Caki, der sich mit der zweiten Halbzeit seines Teams nicht zufrieden zeigte: „Da haben wir nicht den Druck aufbauen können wie in der ersten Hälfte.“

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