Hockey

Vereinsinternes Kontrastprogramm

Kontrastprogramm bei den Hockey-Damen und -Herren des HC Delmenhorst: Während Letztere in der Oberliga mit 1:3 gegen Hannover den Kürzeren zogen, bezwangen die Damen den gleichen Gegner in der Verbandsliga 4:1.
10.09.2019, 14:37
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Vereinsinternes Kontrastprogramm
Von Jens Hoffmann
Vereinsinternes Kontrastprogramm

Torschütze, aber dennoch Verlierer: Der Treffer von Delmenhorsts Tim Speer (rechts) änderte nichts an der Niederlage seiner Mannschaft gegen den DHC Hannover II.

INGO MÖLLERS

Jetzt ist es doch passiert: In ihrem vierten Saisonspiel in der Hockey-Oberliga haben die Herren des HC Delmenhorst ihre erste Niederlage kassiert. Die zweite Mannschaft des DHC Hannover erwies sich als Stolperstein. Am Ende stand eine 1:3-Heimniederlage zu Buche.

Und die deutete sich bereits frühzeitig an, waren es doch die Gäste, die von der ersten Minute an gehörigen Offensivdruck erzeugten. Der wurde prompt belohnt. Allerdings musste für die Führung ein Strafstoß herhalten (13.). Im Anschluss präsentierten sich die Delmenhorster etwas geordneter und agierten durchdachter. Den zweiten und dritten Treffer des DHC, die relativ kurz nacheinander fielen (40./44.), konnten sie dennoch nicht verhindern. Damit war die Partie praktisch entschieden.

Immerhin betrieben die HCD-Herren noch ein wenig Ergebniskosmetik. Kurz vor Schluss erzielte Tim Speer das 1:3 (58.). Darüber hinaus kassierten zwei Hannoveraner noch Zeitstrafen, jedoch vermochten die HCD-Herren aus ihrer numerischen Überlegenheit keinen Nutzen mehr zu ziehen.

Besser lief es für die Damen des HC Delmenhorst in der Verbandsliga. Auch sie bekamen es auf heimischem Platz mit dem DHC Hannover II zu tun, setzten sich am Ende aber mit 4:1 durch. Die Gastgeberinnen taten dabei das, was bei ihren männlichen Vereinskollegen dem Gegner vorbehalten war: Sie spielten mutig nach vorne. Sarah Hinz zeichnete für die Führung verantwortlich. Nur eine Minute später stand Kim Schmitz genau richtig und brachte den Ball erneut im DHC-Tor unter. „Die Hannoveranerinnen hatten kaum Entlastung“, berichtete Delmenhorsts Pressewart Thomas Hinz. Das einseitige Geschehen schlug sich folgerichtig im Resultat nieder. Wieder war es Sarah Hinz, die für den HCD traf, diesmal zum vorentscheidenden 3:0. Die Begegnung lieferte wirklich das genaue Kontrastprogramm zum Männervergleich – mit einem kleinen Unterschied. Dem 1:3 der Hannoveranerinnen folgte noch das 4:1 durch einen Sololauf von Svenja Meyer.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+