Fußball-Regionalliga Warum Wilhelm Schiwy nicht Trainer beim TV Jahn Delmenhorst wird

Wilhelm Schiwy hat gute Erinnerungen an Delmenhorst und seine Trainertätigkeit bei Rot-Weiß Hürriyet. Nun hätte er fast die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn übernommen, doch er entschied sich anders.
08.07.2022, 18:50
Lesedauer: 4 Min
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Warum Wilhelm Schiwy nicht Trainer beim TV Jahn Delmenhorst wird
Von Christoph Bähr

Es war ein Spiel überladen mit Emotionen, das überhaupt nicht dazu geeignet war, eine Freundschaft zwischen Trainer und Schiedsrichter zu begründen. Der Unparteiische Frank Dobroschke sprach im Mai 1993 beim Kreispokal-Halbfinale zwischen Rot-Weiß Hürriyet und dem SV Baris innerhalb von 14 Minuten drei Platzverweise und vier Zeitstrafen aus. Das dürfte ein Rekord im Delmenhorster Fußball sein. Wilhelm Schiwy war damals Hürriyet-Trainer, hatte kurz zuvor mit seiner Mannschaft den Kreisliga-Klassenerhalt erreicht und hätte in diesem hitzigen Duell leicht mit Dobroschke aneinandergeraten können. Doch die beiden Männer wurden durch das Spiel, das das Hürriyet-Team um den überragenden Kapitän Aykut Cevirgen mit 7:6 nach Elfmeterschießen gewann, sogar zu echten Freunden. „Frank hat damals alles richtig entschieden“, sagt Schiwy heute noch. „Ich habe sowieso schon immer großen Respekt vor der anspruchsvollen und schwierigen Tätigkeit der Schiedsrichtergilde gehabt, was auch zum Teil darin seinen Grund findet, dass der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter Frank Willenborg mein Cousin ist.“

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