Runder Tisch setzt Verschönerung des Stadtwaldes an diesem Montag mit Bank-Reparaturen fort

Tiergarten vom Müll befreit

Delmenhorst. Vielleicht macht es bei den Menschen „Klick“ im Kopf, vielleicht werfen sie weniger Müll im Tiergarten einfach unachtsam weg oder laden ihn bewusst dort ab, wenn sie sehen, dass er aufgeräumter, sauberer ist. Das jedenfalls erhoffen sich Werner Klaus und die anderen Mitglieder des Runden Tisches Tiergarten, die am Sonnabend mit einer rund 15-köpfigen Truppe in den kleinen Wald am westlichen Stadtrand zogen, um aufzuräumen und Müll rauszuholen.
26.09.2016, 00:00
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Tiergarten vom Müll befreit
Von Andreas D. Becker

Delmenhorst. Vielleicht macht es bei den Menschen „Klick“ im Kopf, vielleicht werfen sie weniger Müll im Tiergarten einfach unachtsam weg oder laden ihn bewusst dort ab, wenn sie sehen, dass er aufgeräumter, sauberer ist. Das jedenfalls erhoffen sich Werner Klaus und die anderen Mitglieder des Runden Tisches Tiergarten, die am Sonnabend mit einer rund 15-köpfigen Truppe in den kleinen Wald am westlichen Stadtrand zogen, um aufzuräumen und Müll rauszuholen. „Wir hatten das Gefühl, dass es weniger als sonst war“, sagte Klaus.

Normalerweise macht der Runde Tisch, der seit gut zwei Jahren wieder richtig aktiv ist, im Frühjahr bei „Delmenhorst räumt auf“ mit. Um zu zeigen, wie sehr ihnen der Tiergarten am Herzen liegt, wollen sie jetzt noch den zweiten Termin im Herbst etablieren. Dieser halbjährliche Rhythmus soll helfen, den Wald insgesamt attraktiver zu machen. „Am Freitag hatten wir noch vier Autoreifen an der Welse gesehen, die waren am Samstag aber weg“, sagte Klaus. Kuriose Fundstücke waren eine vergilbte Französischarbeit und ein großer Gartentisch, die aus dem Unterholz gezogen wurden.

An diesem Montag machen die Mitglieder des Runden Tisches übrigens mit der nächsten Aktion weiter: Sie werden anfangen, die in die Jahre gekommenen Bänke im Tiergarten zu restaurieren. „Die Stadt hat uns dazu das Holz zur Verfügung gestellt“, erklärt Klaus, der sich über die gut funktionierende Kooperation mit der Verwaltung freut. Auch an anderer Stelle wurde die Stadt schon aktiv: Nachdem der Runde Tisch mehrere große Löcher auf Wegen, die gefährliche Stolperfallen waren, moniert hatte, rückte der Baubetriebshof aus, um diese Löcher zu stopfen. Ein sichtbares Zeichen, dass es den Offiziellen auch ernst damit ist, dass der Runde Tisch etwas erreicht, ist die regelmäßige Teilnahme eines Stadtvertreters bei den Treffen. An denen übrigens auch Förster Jens Meier teilnimmt.

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