Betrieb in Westerburg betroffen

Vierter Ausbruch von Vogelgrippe

Wardenburg. In der zur Gemeinde Wardenburg gehörenden Ortschaft Westerburg, die zwischen Barneführer Holz und Autobahn 29 liegt, ist an Silvester der mittlerweile vierte Fall von Vogelgrippe in einem Nutztierbestand innerhalb des Landkreises Oldenburg festgestellt worden. Betroffen ist ein konventioneller Putenmastbetrieb.
02.01.2017, 00:00
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Von Ute Winsemann

Wardenburg. In der zur Gemeinde Wardenburg gehörenden Ortschaft Westerburg, die zwischen Barneführer Holz und Autobahn 29 liegt, ist an Silvester der mittlerweile vierte Fall von Vogelgrippe in einem Nutztierbestand innerhalb des Landkreises Oldenburg festgestellt worden. Betroffen ist ein konventioneller Putenmastbetrieb. Dort waren erhöhte Tierverluste aufgefallen. An Silvester kam dann die Bestätigung aus dem Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts, dass das Geflügel mit der hochansteckende Virus-Variante H5N8 infiziert ist. Für die 18 800 Putenhähne im Alter von 14 Wochen wurde die Tötung angeordnet.

Der Betrieb liegt innerhalb des Beobachtungsgebiets, das an Heiligabend eingerichtet wurde, nachdem in Dötlingen-Neerstedt der erste Vogelgrippe-Fall im Landkreis aufgetreten war. Um den neuen Ausbruch wurde wiederum ein Sperrgebiet mit einem Radius von drei Kilometern festgelegt.

Darüber hinaus haben sich auch in den zum Landkreis Cloppenburg gehörenden Ort Garrel und Nikolausdorf, die beide nahe der Kreisgrenze westlich der Autobahn 29 liegen, an Silvester jeweils ein Geflügelpest-Verdacht bestätigt. Das deshalb verhängte Beobachtungsgebiet ragt ebenfalls in den Landkreis Oldenburg hinein, im Fall von Nikolausdorf sogar das Sperrgebiet.

Somit stehen die Gemeinden Ganderkesee, Hude, Hatten, Dötlingen, Großenkneten und Wardenburg sowie die Harpstedter Mitgliedegemeinde Prinzhöfte vollständig unter Beobachtung – sofern die Orte nicht ohnehin in einem der vier Sperrgebiete liegen. Verschont ist weiterhin der äußerste Südosten des Kreises: Die Gemeinden Kirchseelte, Dünsen, Beckeln und Colnrade liegen außerhalb des Beobachtungsgebiets, die Grenze verläuft durch die Gemeinden Groß Ippener, Harpstedt und Winkelsett sowie die östlich und südlich der Stadt gelegenen Bereiche der Landgemeinde Wildeshausen.

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