Weser-Ems-Liga: HSG Delmenhorst wahrt weiße Weste - 18:12

Delmenhorst. Ihre Spitzenpositionen verteidigten in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen sowohl die HSG Delmenhorst, die beim SC Ihrhove 07 mit 18:12 (10:3) gewann, als auch die HSG Harpstedt/Wildeshausen, die vor eigenem Publikum gegen Tura Marienhafe mit 17:16 (8:7) siegte. Mit einem 25:25 (14:16) kehrte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg von der HSG Varel zurück.
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Ihre Spitzenpositionen verteidigten in der Handball-Weser-Ems-Liga der Frauen sowohl die HSG Delmenhorst, die beim SC Ihrhove 07 mit 18:12 (10:3) gewann, als auch die HSG Harpstedt/Wildeshausen, die vor eigenem Publikum gegen Tura Marienhafe mit 17:16 (8:7) siegte. Mit einem 25:25 (14:16) kehrte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg von der HSG Varel zurück.

SC Ihrhove 07 - HSG Delmenhorst 12:18 (3:10): Beim sieglosen Tabellenletzten überzeugte das Gallmanm-Team trotz des Sieges nicht. Es war eher ein schwaches Spiel, in dem lediglich Torhüterin Anneke Alfs ihre Leistungsstärke abrief. Ansatzpunkt der Kritik ist zweifellos die Angriffsleistung. Keine flüssigen Zusammenhänge und eine mangelnde Chancenverwertung reihten sich oftmals nahtlos aneinander. Auch vier Siebenmeter wurden im Laufe des Spiels nicht verwandelt. Dennoch schaffte es die HSG dank Anneke Alfs und des schwachen Gegners, zur Pause mit 10:3 zu führen. An diesem Vorsprung änderte sich nach dem Wechsel nichts mehr, da die Delmenhorsterinnen vorn weiter nach dem richtigen Rhythmus suchten. Hinten hielt die HSG-Torhüterin ihrem Team weiter den Rücken frei. Nun folgt erst einmal eine Pause bis zum 30. Oktober. Dann empfängt die HSG im Spitzenspiel den MTV Aurich.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - Tura Marienhafe 17:16 (8:7): Bis zur letzten Sekunde musste das Team von Marlis Holste und Ilona Beuke um die Punkte zittern, denn der Gast von der Nordseeküste war keineswegs schwächer, sondern nur unglücklicher. Im Spiel dominierten auf beiden Seiten ganz klar die Abwehrreihen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit erzielte Birgit Zobel-Elders die erste Führung zum 7:6, und Britta Abel sorgte für den 8:7-Pausenstand. Beide Teams vergaben etliche Chancen, und bis zur 47. Minute hatte Marienhafe die Nase knapp vorn. Dann sorgte Mareike Bode für den 14:14-Ausgleich, und Fenja Schröder brachte ihre Sieben mit 16:15 in Front. Drei Minuten vor Ende markierte Nadine Wagner mit ihrem fünften Tor den glücklichen, aber nicht unverdienten Treffer zum 17:16.

HSG Varel - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 25:25 (16:14): Auf die Torfabrik der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ist in der Liga weiter Verlass. Dagegen spricht allerdings das Abwehrverhalten, denn 25 Gegentreffer sind ebenfalls eine Menge Holz. So sah es auch HSG-Trainer Andreas Müller: 'Bis zum 8:8 war es im ersten Abschnitt ein buntes Scheibenschießen.' Auch nach dem Wechsel war die Partie offen. Die Varelerinnen führten zwar meistens, doch die Gäste schafften postwendend den Ausgleich. Auch ein Verdienst von Jasmin Borchers, die trotz gesundheitlicher Probleme eine Glanzleistung brachte und sechs Tore erzielte. Die Schlussphase war nervenaufreibend. Zunächst glichen die Gäste aus. Dann erzielte Jasmin Borchers das 25:24, und 13 Sekunden vor dem Ende kam das Müller-Team noch einmal in Ballbesitz. In der Auszeit wurde noch einmal alles besprochen, doch die HSG verlor den Ball und Varel schaffte mit dem Abpfiff den Ausgleich. 'Ein gerechtes Unentschieden', so Müller.

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