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Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunde nehmen historische KÖ II nach fast 40 Jahren Pause wieder in Betrieb
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Alte Rangierlok erfolgreich reaktiviert

FR 11.11.2018 0 Kommentare

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2016: Der Motor ist drin, aber für Torben Kluwe und sein Team gibt es noch viel zu tun.

Neu ist die Dieselkleinlok natürlich nicht, das wäre bei einer Museumsbahn ja auch eher ungewöhnlich. Sie wurde 1935 gebaut und wurde dann im Dienste der Munitionsanstalt (MUNA) der Wehrmacht in Dünsen für Munitionstransporte genutzt. Dabei war sie wohl gelegentlich auch auf den Gleisen der Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE) unterwegs.

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2007: Die Lok wird zum Transport nach Delmenhorst zur Neue Arbeit gGmbH in Harpstedt verladen.

Nachdem sie kurz vor Kriegsende noch eine Sprengung schwer beschädigt überlebt hatte, ging sie nach erfolgreicher Reparatur erst zur Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn und war dann bei der Firma Rethe-Speicher in Hamburg im Einsatz – bis sie 1979 aufs Abstellgleis geschoben wurde.

„Als Denkmal- und Spielplatzlok ging sie später an den Fußballklub Hamburg-Wilhelmsburg, wo wir sie zufällig entdeckten und 1994 in einem Tauschgeschäft erwerben konnten“, berichtet der stellvertretende Vereinsvorsitzende Torben Kluwe.

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2018: Die Abnahmefahrt unter Last findet Ende Oktober nahe der Gemeinde Kirchseelte im Landkreis Oldenburg statt.

Nun war sie zwar wieder in ihrer Heimat, aber erst 2007 gab es mithilfe der Delmenhorster Beschäftigungsfirma „Neue Arbeit gGmbH“ einen ersten Anlauf zur – zunächst äußerlichen – Aufarbeitung. 2009 kam sie als glänzendes, aber motor- und getriebeloses Denkmal zurück nach Harpstedt.

In den folgenden Jahren intensivierte sich bei den Eisenbahnfreunden aber der Wunsch, aus dem Schauobjekt wieder eine einsatzbereite Rangierlok zu machen. „Der entscheidende Anstoß, die Lok betriebsfähig aufzuarbeiten, war der eher zufällige Erwerb eines Ersatzteilspenders mit passendem Getriebe“, erklärt Kluwe.

Zwischen 2013 und Herbst 2018 gab es dann viel zu tun für die ausschließlich ehrenamtlich in der Werkstatt tätigen Vereinsmitglieder der DHEF: Ein passender Motor musste gefunden und das Getriebe eingebaut werden. Immer wieder traten unerwartete Probleme bei der Reaktivierung des alten Fahrzeugs auf – und wurden gelöst. Dazu kamen Zwangspausen im Arbeitsablauf, da oft Wichtigeres zu erledigen war, wie beispielsweise die Hauptuntersuchungen von Personenwagen oder die Reparatur der Dampflok 2.

Nun aber ist die historische Lokomotive wieder einsatzbereit und soll in Zukunft die Diesellok 7 des Vereins entlasten, für deren Motor im Ernstfall kaum noch Ersatzteile zu bekommen sind. Die Eisenbahnfreunde wünschen ihr allzeit gute Fahrt. Bilder zur Historie der Aufarbeitung finden Interessierte im Internet unter www.dhef.de/lok222.


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Leserkommentare
kretzschmar am 23.10.2019 15:04
So sieht das aus, 9 Millionen arbeiten im niedrig Lohn Bereich, (Mindestlohn) das sind die zukünftigen Renten Aufstocker. Was eigentlich eine ...
holger_sell am 23.10.2019 14:58
Dann schreiben Sie doch einfach mal nichts.
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