Ex-VIVA-Moderatorin
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Collien Ulmen-Fernandes will „nie von einem Mann abhängig“ sein

teleschau 01.10.2019 0 Kommentare

Collien Ulmen-Fernandes ist ein echter Sparfuchs. Außerdem setzt sie sich gegen Rollen-Klischees ein.
Collien Ulmen-Fernandes ist ein echter Sparfuchs. Außerdem setzt sie sich gegen Rollen-Klischees ein. "Ich durfte oft nicht sein, wie ich wollte", befand sie hinsichtlich ihrer Zeit als Moderatorin bei VIVA. (Alexander Koerner / Getty Images)

Finanzielle Unabhängigkeit ist der Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes sehr wichtig. Im Interview mit der Zeitschrift „Emotion“ berichtete die 38-Jährige, dass sie immer einen genauen Plan hatte, was sie mit ihrem verdienten Geld anstellen würde. „Während sich einige, meist männliche Kollegen, ihr drittes Auto gekauft haben, habe ich größere Summen, etwa aus Werbedeals, immer sofort in Immobilien gesteckt, damit ich theoretisch von den Mieteinnahmen leben könnte“, erklärte sie.

Die frühere VIVA-Moderatorin, zuletzt im Rateteam des ProSieben-Hits „The Masked Singer“ zu sehen, ist seit 2011 mit dem Schauspieler und Entertainer Christian Ulmen verheiratet, die beiden haben eine gemeinsame Tochter. Auf einen Mann angewiesen sein wollte sie nicht: „Es war mir wichtig, nie von einem Mann abhängig zu sein, sondern mich selbst ernähren zu können.“ Das liege wohl auch an ihren Genen, vermutet sie: „Ich habe indische und schwäbische Wurzeln. Ich habe die Sparsamkeit von beiden Seiten in die Wiege gelegt bekommen und schon früh an meine Rente gedacht.“

„Ich hätte es leichter gehabt, wenn ich keine Frau wäre“

Inzwischen sind auch Geschlechter-Klischees ein wichtiges Thema bei der Moderatorin. Sowohl in dem TV-Experiment „No more Boys and Girls“ (2018) als auch in Talkshows räumte sie bereits mit typischen Rollen-Klischees auf. „Bei VIVA habe ich meine Moderationstexte selber geschrieben, aber meine Vorgesetzten haben meist den Großteil der Texte rot durchgestrichen. Es hieß, das sei Männerhumor. Das wollten die an mir nicht sehen. Ich durfte oft nicht sein, wie ich wollte“, erzählte sie weiter. „Ich hätte es leichter gehabt, wenn ich keine Frau wäre oder ein anderer Typ Frau.“

Inzwischen bekommt die Autorin und Kolumnistin auch andere Jobangebote. „Ich habe seit drei Jahren das Gefühl, die Leute gucken bei mir endlich mal etwas genauer hin. Vorher bekam ich nur Angebote für Tussi-Jobs“, stellte sie fest. „Ich finde, dass es zu wenig kaputte Frauen im Fernsehen gibt. Wenn, dann sind sie eher auf eine niedliche Art tollpatschig oder voll süß chaotisch, aber so, dass Männer sie dabei noch charmant und niedlich finden können, und bloß nicht zu anstrengend.“

Aktuell ist Ulmen-Fernandes gemeinsam mit ihrem Mann in der Serie „jerks.“ zu sehen, die beim Streaminganbieter Joyn abrufbar ist.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?
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