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Wie die Hilfsorganisation für Obdachlose „Die Bremer Suppenengel“ entstand
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Eine Suppe wirkt Wunder

Aus der Klasse 8c der Oberschule am Leibnizplatz in der Neustadt von Felice Wilhelms und Sarah Tepe 08.05.2017 0 Kommentare

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Glückliches Gemüse, das dank der Suppenengel nicht auf dem Müll, sondern in der leckeren Suppe landet.

-Jakobi-Gemeinde zur Verfügung. Dort werden jeden Tag von 7 bis circa 12.30 Uhr Suppen, belegte Brote und Salate zubereitet. Helfer verteilen das Essen dann am Bahnhof, an der Domsheide und in der Nähe der Sögestraße.

Da bei vielen Obdachlosen und Bedürftigen das Geld nicht bis zum Ende des Monats reicht, kommen dann immer mehr Menschen zu den Suppenausgaben zum Essen. Täglich werden es dann bis zu 200 Besucher, die dort Essen, aber auch Medizin, Schlafsachen und Kleidung bekommen.

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Fleißige Hände schneiden, schmieren und schnibbeln. Den ganzen Vormittag wird vorbereitet, damit das Essen mittags fertig ist.

Wie alt sind die Menschen, die Tag und Nacht auf der Straße leben? „Früher waren es eher ältere Menschen. Jetzt sind es sogar manchmal Menschen unter 18 Jahren, also auch Jugendliche. Einmal war sogar eine 13-Jährige dabei, die aus einem Heim abgehauen ist“, berichtet Hüttinger.

Und woher kam die Idee, den Verein zu gründen? Den Verein „Die Bremer Suppenengel“ gibt es schon seit 20 Jahren. Mit Begeisterung erzählt Hüttinger, wie es zur Gründung des Vereins kam. Früher hatte sie eigentlich gar nichts mit Obdachlosen zu tun, doch als sie sich irgendwann fragte, wie ihr Leben weitergehen sollte, bekam sie auf einem Seminar die Aufgabe, in den darauffolgenden 48 Stunden einmal darauf zu achten, was sie in dieser Zeit besonders berühre.

An diesem Tag war es sehr kalt, erinnert sich die Vereinsvorsitzende. Als sie zu Hause ankam und den Fernseher einschaltete, sah sie in den Nachrichten einen Bericht, in dem es um einen Obdachlosen ging, der erfroren war. Dies war geschehen, weil er aus einem Bahnhof rausgeworfen worden und zudem unterernährt war.

Ihre Wut über diese Ungerechtigkeit in der heutigen Zeit verlieh Hüttinger den Mut, im Radio darüber zu sprechen und auf diesen Missstand hinzuweisen. Sie bat um Hilfe und Unterstützung und entwickelte die Idee, Obdachlosen direkt zu helfen.

Kurz darauf rief ein Mann an, um sich mit ihr zu treffen und ihr eine Spende im Wert von 500 D-Mark zu überreichen. Davon konnte sie die ersten Zutaten für eine Suppe kaufen und diese dann mit dem Fahrrad verteilen. Nach und nach schlossen sich immer mehr Menschen an, die ihr halfen und das Nötige spendeten. So entstand der Verein „Die Bremer Suppenengel“. Heute helfen etwa 35 bis 40 überwiegend ehrenamtliche Menschen mit. Für ihren großartigen Einsatz wurde Zia Gabriele Hüttinger im Jahr 2013 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Mehr Infos gibt es im Internet auf der Website der Bremer Suppenengel unter www.suppenengel.de


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...
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