Streitbarer Comedian
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Erneute Kritik an „Fridays for Future“: Dieter Nuhr prophezeit Düsteres

teleschau 10.10.2019 0 Kommentare

In einem Podcast hat Dieter Nuhr seine harsche Kritik an Greta Thunberg erneuert. Er sagte, wenn sie nicht satirefähig sei, solle sie
In einem Podcast hat Dieter Nuhr seine harsche Kritik an Greta Thunberg erneuert. Er sagte, wenn sie nicht satirefähig sei, solle sie "zu Hause bleiben und warten, bis sie volljährig ist und soll dann mit ihrem Protest anfangen". (2016 Getty Images/Sascha Steinbach)

An der Person Greta Thunberg scheiden sich die Geister. Die einen feiern sie als Vorreiterin einer neuen Klimapolitik und als wichtige Stimme einer Generation. Andere dagegen stehen ihr weniger wohlgesonnen gegenüber und äußern deutliche Kritik an der schwedischen Klimaaktivistin. Dieter Nuhr gehört spätestens seit seinen polarisierenden Aussagen in seiner TV-Sendung vor zwei Wochen zu Letzteren.

Nachdem der Comedian für Witze wie „Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird. Heizen kann es ja wohl nicht sein“ in den sozialen Medien ins Kreuzfeuer genommen wurde, bezog er nun in einem Podcast Stellung. Auf die Frage des Gastgebers Michael Bröcker, ob er sich in Thunberg die falsche Feindin ausgesucht habe, entgegnete Nuhr: „Ganz sicher nicht, ich glaube, ich habe mir die mächtigste Frau der Welt ausgesucht als Opfer.“

"Die will unsere Wirtschaftsordnung umkrempeln", befürchtete Dieter Nuhr im Bezug auf Greta Thunberg. (Maja Hitij/Getty Images)

Mit 16 noch nicht satirefähig? Dann soll Greta „zu Hause bleiben“

Seiner Missgunst an den Positionen der 16-Jährigen ließ der Comedian freien Lauf: „Die trifft sich mit Staatsmännern. Wenn man dann argumentiert, die ist aber erst 16, dann ist das ein Witz. Die will unsere Wirtschaftsordnung umkrempeln.“ Wenn er sie aufgrund ihres Alters dennoch nicht mit den Mitteln der Satire kritisieren dürfe, dann solle die Schwedin eben „zu Hause bleiben und warten, bis sie volljährig ist und soll dann mit ihrem Protest anfangen“.

Damit nicht genug: Nuhr betonte zwar, es sei wichtig, dass in Sachen Klimawandel endlich was passiert. Dann aber feuerte er weiter gegen „Fridays for Future“: „Die Forderungen der Bewegung laufen darauf hinaus, dass wir die Welthandelsordnung auflösen. Wenn das passiert, dann haben wir nicht Millionen, sondern Milliarden Tote. Das läuft auch auf einen dritten Weltkrieg hinaus, wenn das passieren würde.“

Auf Nachfrage Bröckers relativierte der 58-Jährige zwar, die Klimabewegung werde nicht der Auslöser eines dritten Weltkrieges sein. Aber er mutmaßte: „Wenn diese Forderungen so einfach durchgeführt würden, dann hätten wir kriegerische Probleme.“ Wenn etwa sämtlicher Flugverkehr eingestellt werde, brächen wichtige Handelswege zusammen, was katastrophale Folgen hätte, erklärte Nuhr. Er verlange nur, dass man die Forderungen der Bewegung ernsthaft zur Diskussion stellen dürfe.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?
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