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Bundestagsabgeordneter Mattfeldt besucht Marktführer für Rohrdurchführungen
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Hohe Investitionen in Oyten geplant

FR 25.03.2018 0 Kommentare

mein verein doyma
Kerstin Ihlenfeldt-Wulfes und Andreas Mattfeldt beim Test der selbstdichtenden Mehrfach-Wanddurchführung. (FR)

„Wir haben mit Doyma hier seit 1980 einen weiteren Hidden Champion im Gewerbegebiet, der sogar über eine eigene zehnköpfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung verfügt.“

Innovation und Entwicklung

Die überzeugenden Produkte und die entsprechenden Nachfragesteigerungen lassen das Unternehmen mit seinen 160 Mitarbeitern aus allen Nähten platzen. Doyma will in diesem Jahr am Standort Oyten mit dem Bau eines neuen viergeschossigen Bürogebäudes, eines fünften Hallenkomplexes sowie ausgedehnter Parkflächen für die Mitarbeiter und Kunden beginnen. Insgesamt sollen etwa zehn Millionen Euro investiert werden. Mattfeldt nutzte seinen Besuch und wies auf die breit angelegte Förderung des Bundes zum Beispiel durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) hin. Diese sei wegen der übersichtlichen Antragsanforderungen gerade für kleinere mittelständische Unternehmen gedacht, um bei Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte und Verfahren schnell und vergleichsweise unbürokratisch zu helfen. „Gerade dieses Innovationsprogramm sollte von unseren Betrieben viel intensiver genutzt werden“, riet der Berichterstatter für das Wirtschaftsministerium im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. „Durch meinen direkten Draht ins Ministerium habe ich schon so manchem Unternehmen schnell mit den richtigen Ansprechpartnern weiterhelfen können.“

Seit der Gründung 1960 durch Hans-Ullrich Ihlenfeldt hat sich die Firma Doyma zu einem weltweit anerkannten Spezialisten für Rohrdurchführungen im privaten wie gewerblichen Bereich entwickelt. „Das Besondere daran: Diese Produkte sind nicht nur selbstabdichtend gegen Gase und Feuchtigkeit sondern so konzipiert, dass sie auch bildungsneutral sicher und zuverlässig zu verbauen sind“, stellte der Politiker nach einem Selbsttest fest.

Zudem gelte das Unternehmen Doyma als erste Adresse in Sachen Brandschutz. „Ich bedaure sehr, dass die Zulassungen neuer und vom Markt geforderter Entwicklungen in diesen Bereichen viel zu lange benötigen, bis sie die Freigabe durch das Deutsche Institut für Bautechnik erhalten. Das kann bis zu dreieinhalb Jahre dauern“, kritisierte Mattfeldt nach dem Gespräch in Oyten und forderte eine bessere personelle Ausstattung des Prüfinstitutes und schnellere Verfahren zugunsten der gesamten Branche. „Es kann doch nicht sein, dass Dänemark für eine solche Zulassung lediglich drei Monate braucht“, ärgerte sich der Bundestagsabgeordnete. Solche für Innovation und Wirtschaft unnötigen Hemmnisse müssten schnell aus dem Weg geräumt werden, so Andreas Mattfeldt.


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Leserkommentare
heinmueckausbremerhaven am 21.10.2019 20:47
Es gibt nur eine Chance wieviel Artikel beschrieben. Und jetzt schwindet mit dem Artikel von Stefan Rahmstorf das Argument, dass die BRD nur für ...
Bremen99 am 21.10.2019 20:41
Das Parken in Wild-West-Manier rund um den Freimarkt hat Tradition. Vor über 40 Jahren konnte man auch schon regelmäßig beobachten wie dreiste ...
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