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Umbro statt Nike
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Im Namen der Raute

Marc Hagedorn 07.03.2017 7 Kommentare

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Wer einen Eindruck davon gewinnen will, wie Werder-Trikots ab der Saison 2018/2019 aussehen könnten, der sollte sich alte Trikots von Celtic Glasgow bis zur Saison 2005 anschauen. Grün-Weiß gestreift, so wie aktuell auch Werder, kleidet sich der schottische Top-Verein seit jeher. Als Ausstatter-Logo prangte mehr als 30 Jahre lang eine Raute auf der Brust der Schotten. Umbro hat den Celtic FC jahrzehntelang ausgerüstet.

Nach einem Bericht der Kreiszeitung, der sich mit Informationen des WESER-KURIER deckt, wird Werder in eineinhalb Jahren zwei Rauten auf dem Trikot tragen. Die Umbro-Raute und die Werder-Raute, denn Werder hat einen Fünf-Jahres-Vertrag mit dem britischen Sportausstatter abgeschlossen. 17,5 Millionen Euro soll Werder das für die Zeit bis 2023 bringen. Das ist rund eine halbe Million mehr pro Saison, als der bisherige Ausrüster Nike noch bis 2018 zahlt. Werder selbst hat den Deal nicht bestätigt. Er könnte aber schon in den nächsten Tagen offiziell werden.

Sam Clucas vom Premier-League-Team Hull City feiert sein Tor gegen den amtierenden Meister Leicester City. Auf seiner Brust prangt, gut sichtbar, das Logo von Umbro. 
Auch die Brust von Jürgen Locadia vom niederländischen Top-Klub PSV Eindhoven wird vom bristischen Hersteller Umbro verziert. 
Mit dem 1. FC Nürnberg (hier: Tim Matavz) und Werder gäbe es dann bald zwei deutsche Vereine, die von Umbro ausgestattet werden.
Der Belgier Romelu Lukaku vom FC Everton könnte im Sommer ein begehrter Transfer-Kandidat werden. Sein Klub spielt auch in Umbro.
Fotostrecke: Diese Teams werden von Umbro ausgerüstet

Vergangene Woche war durchgesickert, dass der bisherige Werder-Ausstatter Nike die Zusammenarbeit mit den Bremern nach der nächsten Saison beenden würde. Seit 2009 spielt Werder in Klamotten des US-Giganten Nike. Demnächst nun also der Wechsel zu Umbro, das seinen Hauptsitz im englischen Manchester hat.

Ein gutes Geschäft für Werder

In den Ausstattermarkt der Fußball-Bundesliga ist in den vergangenen Jahren viel Bewegung gekommen. Aktuell gibt es acht verschiedene Ausrüster, die die 18 Erstligaklubs mit Trikots, Hosen, Stutzen, Schuhen und Trainingsklamotten versorgen. Umbro gehörte ein Jahrzehnt lang in Deutschland nicht mehr dazu. Bis 2007 hatte Umbro den VfL Bochum ausgestattet. Danach hatte Nike Umbro übernommen und 2012 an den US-Konzern Iconix Brand Group abgegeben, zu dem Umbro bis heute gehört. Inzwischen drängt Umbro in den deutschen Markt zurück und ist seit dem vergangenen Sommer Partner des Zweitligisten 1. FC Nürnberg.  

Schön klassisch:: Grünweiß und mit Kordel am Kragen.
Lange Ärmel trugen die Werderander im Jahre 1964.
Auch in der kommende Saison traten die Grünweißen mit langen Ärmeln an, allerdings im umgekehrten Farbdesign.
Im Jahre 1966 kam die beliebte Kordel zurück.
Fotostrecke: Die schönsten Werder-Trikots

Die Marke Umbro ist keiner der ganz großen Player auf dem internationalen Fußballmarkt, aber gleichwohl eine traditionsreiche Marke. Neben Celtic spielte beispielsweise Manchester City seit 1934 in Umbro, ehe Nike übernahm. Auch die englische Nationalmannschaft wurde über mehrere Jahrzehnte von Umbro ausgestattet. Aktuell arbeitet das Unternehmen in der Premier League mit Traditionsklubs wie West Ham United, Hull City und den FC Everton zusammen. Der holländische Spitzenklub PSV Eindhoven spielt genauso in Umbro wie die Nationalteams von Serbien und Irland.

Für Werder wäre der Abschluss ein gutes Geschäft. Denn obwohl die sportliche Entwicklung seit Jahren nicht vorangeht, würde sich Werder mit Umbro als Partner finanziell verbessern. Aktuell zahlt Nike noch rund drei Millionen Euro plus Sachleistungen. Werder zählt nach dem neuen Vertragsabschluss im Bundesliga-Ranking der Ausstatter deutlich zum oberen Drittel. Das meiste Geld, geschätzte 20 Millionen Euro, erhält der FC Bayern von Adidas. Puma soll Borussia Dortmund rund 7,5 Millionen zahlen, danach kommt Adidas-Partner HSV  – und dann schon sehr bald auch Werder Bremen.

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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?
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