Auf zwei Rädern
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Klingeln statt Hupen: Was bei Fahrrädern an den Lenker gehört

DPA/TMN 21.04.2019 0 Kommentare

Fahrräder müssen laut der Straßenverkehrszulassungsordnung mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein. Weitere Spezifika werden im Text nicht genannt, jedoch sind
andere „Einrichtungen für Schallzeichen“ und damit zum Beispiel Hupen oder Radlaufglocken ausgeschlossen. Ohne Klingel am Fahrrad können 15 Euro Verwarnungsgeld fällig werden.

David Koßmann vom Pressedienst Fahrrad nennt drei Haupttypen mit ihrer Funktionsweise und dem damit verbundenen,
typischen Klang.

1. „Ring-Ring“: Hier sorgt der Daumenhebel dafür, dass schwingende Scheiben an einem Rotor bei einer Bewegung innen am Gehäuse für ein schellenähnliches Geräusch sorgen.

2. „Ding-Dong“: Die Klingeln sind hier oft etwas größer. Beim Eindrücken und Wiederloslassen geben sie je einen Ton von sich – wie das Läuten einer Glocke.

3. „Pling“: Ein komplett außenliegender Klöppel schnellt hier per Federspannkraft auf den Klangkörper. Das erzeugt ein „Pling“ pro Betätigung. Dies seien meist
die leichtesten, aber zuweilen auch die lautesten Klingeln. „Bei manchen Modellen kann man einen hohen Druck mit dem Klöppel aufbauen“, sagt Koßmann. „Ihr Ton bleibt manchmal auch sehr lange stehen.“