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Optimierung ohne Komfortverlust

DJD 26.04.2019 0 Kommentare

Koll Energie OHZ
Für den hydraulischen Abgleich kommt ein Experte ins Haus, der alle Daten erfasst. (djd/IWO - Institut für Wärme und Oeltechnik)

Gluckert es in den Leitungen? Werden die Heizkörper bei gleicher Thermostateinstellung ungleichmäßig warm? In solchen Fällen kann ein hydraulischer Abgleich helfen.

Bei dieser Maßnahme werden die Einstellungen der gesamten Anlage überprüft und dem tatsächlichen Bedarf angepasst. So wird ein effizienter Betrieb der Heizung möglich, die Anlage spart anschließend eine Menge Energie und damit auch Kosten. „Einzelne Heizungskomponenten werden beim hydraulischen Abgleich aufeinander und auf die Gegebenheiten der Heizungsanlage und des Gebäudes abgestimmt“, erläutert Christian Halper vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). Unter anderem werde geprüft, ob die Heizungspumpe zu hoch beziehungsweise die Ventile richtig eingestellt sind.

Für den hydraulischen Abgleich kommt ein Experte ins Haus, der sowohl alle erforderlichen Daten zur Berechnung des Wärmebedarfs der einzelnen Räume als auch die Leistung aller installierten Heizflächen erfasst. Mit diesen Daten berechnet eine spezielle Software die optimalen Einstellwerte für alle Komponenten der Anlage. Dabei werden auch die Vorlauftemperatur und die nötige Wassermenge berechnet. Zudem können veraltete und überdimensionierte Umwälzpumpen direkt gegen passende und effizientere Modelle ausgetauscht werden. Informationen rund um den hydraulischen Abgleich gibt es im Internet unter www.zukunftsheizen.de.

Besonders sinnvoll ist der hydraulische Abgleich, nachdem ein Gebäude energetisch saniert wurde oder nach größeren Veränderungen an der Heizungsanlage. Auch nach Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle sollte die Anlage an den neuen Wärmebedarf angepasst werden. Bei Heizungen, die älter als 20 Jahre sind, sollte außerdem stets der Austausch der Anlage in Erwägung gezogen werden. Denn ein neues Öl-Brennwertgerät beispielsweise spart Experten zufolge bis zu 30 Prozent Energie gegenüber einer alten Ölheizung. Wer sich für einen hydraulischen Abgleich seiner Heizungsanlage entscheidet, kann die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle nutzen. Bis zu 30 Prozent der Kosten werden dabei übernommen.

Informationen zum Förderprogramm und zum Antrag, zum Beispiel die Onlineformulare für die Registrierung und die Antragstellung, eine Liste mit förderfähigen Umwälzpumpen sowie technische Merkblätter zum Pumpentausch und zum hydraulischen Abgleich allgemein gibt es unter www.bafa.de.


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Leserkommentare
erschreckerbaer am 22.10.2019 21:34
Ist doch in Ordnung.
Bis jetzt habe ich 48 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt.
Habe dafür Steuern bezahlt.
Würde ich mit 67 in ...
flutlicht am 22.10.2019 20:43
Lieber @Wk, wann hat Höffner denn nun die Fläche erworben? Mal schreiben Sie von 14 Jahren im Text und in der Einleitung von 11 Jahren. Was stimmt?
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